Zweimal Wien kulinarisch

Über den Naschmarkt als Ganzes, den Bauch der Stadt, ist schon so viel geschrieben, dass ich das nicht auch noch machen brauche. Hingehen sollte man aber natrürlich unbedingt. Von mir gibt’s zwei kulinarische Orte, von denen ich überzeugt bin, dass sie von ihrer Qualität, Autentizität und Gemütlichkeit zu den allerbesten der Stadt zählen und gleichzeitig genau nach meinem Geschmack zwischen Klasse und Bodenständigkeit liegen. Das „Urbanek“ am Naschmarkt und das „Magazin drei Hacken“ im ersten Bezirk unweit des Stephansdoms.

Read More

R.I.P. Jean „Toots“ Thielemans

41spjXCzs2L._SS500_SS280

R.I.P. Jean „Toots“ Thielemans – the very first jazz concert i worked at. I was responsible for „artist care“ 😉 which meant driving the van to the airport and making coffee. The man was so nice. I was deepest in my Jaco Pastorius phase. The concert was at a big church. I said my favorite Jaco tune was „Three views of a secret“ – Toots instantly asked the band „hey, can we do a church version of three views?“. Toots said that Jaco „was the strongest coffee he ever drank“. I had tears in my eyes when they actually played the tune that night. What a lovely, sweet man. What a deep and soulful player. Gonna be some more strong coffee in heaven now for Toots and Jaco.

Joachim Kühn „Beauty & Truth“

NL

Und schon haben wir den Salat. „Schreib mal wieder war über Musik“ hab ich gedacht. Eigentlich wollte ich ja aber nicht über Platten schreiben, an denen ich arbeite oder gearbeitet habe. Zu groß die Gefahr, irgend jemand könnte denken, die,  die ich hier erwähne sind meine persönlichen Favoriten und die anderen interessieren mich nur von Berufs wegen. Also: das ist NICHT so. Es gibt nur Platten, zu denen habe ich das Gefühl, möglicherweise persönlich etwas Nettes zu erzählen zu haben. Oder die läuft eben just diese Woche rauf und runter und ich bin der Meinung, es wäre mal wieder Zeit für Musik. Hach Mensch. So ist es jedenfalls mit dem neuen Album des New Trios von Deutschlands Jazz-Piano-Gigant Joachim Kühn. Read More

Bad Ass!

image

Es gibt ja wirklich nur gaaanz wenige Platten von Schlagzeug-Leadern, die mich so richtig anmachen. Das Meiste ist Musiker-Porno. Ich will jetzt keine Aufzählung der musikalisch wertvollen Schlagzeuger Platten anfangen, denn dann vergess ich eh die Hälfte und irgendwer ist sauer. Affenteil ist jedenfalls DIESE. „Groove Alchemy“ von Stanton Moore. So unfassbar funky, für mich irgendwie die Fortsetzung der „Meters“. Killer Sound, Killer Grooves, Killer Hammond. Das hier ist auch irgendwie Musiker-Porno. Aber einfach Tripple-A-Porno. Laut aufdrehen und abheben!

Read More