Osteria

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Murano, späte Mittagszeit. Es SCHIFFT. Wie viele Glasläden braucht der Mensch? Offensichtlich mehr, als Orte zum Essen. Hunger, kalt, nass. In solchen Situationen bin ich in der Regel nicht wählerisch. Den erstbesten Laden suchen und rein. Nur: an der Hauptstraße sind alle brechend voll. Ich sehe „tourist menues“, die sichersten Zeichen, das ein Laden nix taugt. Und stelle mich dennoch an. Schlecht gelaunte Kellner ignorieren mich, asiatische Reisegruppen essen Lasagne und Bistecca. Ich habe Hunger, aber ich bin auch ein ungeduldiger Mensch. Wieder raus in den Regen. Entlang einer unzählbaren Reihe von Glasläden. Dann: Osteria irgendwas.

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Markttag

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Ich glaube, man muss ziemlich tough sein, um hier zu leben. Nur noch 60.000 Einwohner hat Venedig heute. Die meisten davon im Rentenalter. Das Leben ist beschwerlich, die Wege weit, das Freizeitangebot begrenzt. Und Venedig ist die teuerste Stadt Italiens. Kein Wunder: Alles, aber auch alles muss per Boot transportiert und dann auf Sackkarren durch die engen Gassen gewuchtet werden. Heute war ich schon um acht unterwegs. Auf dem Weg zum Markt.

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Winter in Venice

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Es ist kalt. Saukalt. Mit dem Markusplatz im Rücken pflügt sich das Boot durch das pechschwarze Wasser der Lagune. Ungefähr 30 Minuten sind es von hier bis zum Anleger „Fondamente Nuove“, wo ich mein Zimmer habe. Es ist der zweite Weihnachtsfeiertag. Die Stadt schläft. Vorbei ziehen stockdunkle Hafenanlagen, eine brüchig aussehende Werft. Gespenstisch beleuchtete Lastkräne. Es riecht frisch und modrig zugleich. Bei vielleicht 3 Grad kriecht die feuchte Luft durch die Klamotten. Doch ich will nicht unter Deck. Zu morbide-schön das alles.

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Verkackt 2017: Meine“besten“ Küchen-Fails

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Zugegeben: Die Zeiten, in denen ich auch mal komplett Un-Essbares produziert habe, sind schon vorbei. Aber es gibt immer wieder Sachen, die echt nicht klappen. Optisch, geschmacklich oder beides. Und ich bleibe der Regel treu: Rezepte, die nicht funktionieren, werden nicht gepostet, selbst wenn sie hübsch aussehen. Und manchmal tun sie nicht mal das, wie dieser „schöne“ Rondini mit zweierlei Pampe zeigt. Hier also ein kleiner ehrlicher Jahresrückblick.

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Musikwoche-Fragebogen

Als Presse-Manager stehe ich ja eigentlich im Hintergrund und will, dass die Künstler gut aussehen und die ganze Aufmerksamkeit bekommen. Aber ich freue mich schon, dass mich das wichtigste deutsche Musik-Branchenmagazin in seiner Fragebogen-Rubrik aufgenommen hat.

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