Old school Fischfilet süß-sauer

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Ich liebe Old school Chinesisch. Leider zumindest hier in München total aus der Mode. In Berlin scheint mir der Trend-Zyklus schon wieder fast einmal rum und man wird einfacher fündig. Old school alleine reicht aber auch nicht. Also, bei diesem Gericht hier kein süß-saurer Stärke-Schleim in dem fettige Teigbällchen mit Spuren von Fisch schwimmen. Sondern: Fisch dünn mit Panierung umhüllt und von intensiver Soße so eben überzogen. Nur die Dosenananas lass ich mir nicht nehmen. Jedenfalls: Ich meine, diesen Klassiker lohnt es, wieder zu entdecken.

Aubergine mit Tofu und Kartoffel aus dem Wok

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Ich poste hier normalerweise nur Rezepte, die a) nicht nur gut aussehen, sondern auch so schmecken und nicht erst auf dem Weg dahin sind und b) deren Entstehung ich halbwegs halbwegs nachkochbar aufschreiben kann. Das Gericht hier ist bei beidem noch ein bisschen auf dem Weg. Aber die Richtung ist toll und so will ich es probieren, besonders, weil ich auf Gemüsegerichte mit Wumms stehe. Und Wumms hat es.

Weihnachts-Reste-Ramen

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Null Grad und strahlender Sonnenschein heute Nachmittag an der Isar. Nach einer Stunde gut kalt und hungrig. Wie gut, dass ich gestern Abend aus den Knochen der ausgelösten Weihnachtsente noch eine Brühe gekocht habe. Die heiß gemacht, ein Löffel Misopaste, etwas Sojasoße und Entenfett rein. Und Nudeln, Entenfleisch und ein paar Scheiben vom Weihnachtsschinken. Macht satt und wärmt.

Rosolli – finnischer Wintersalat

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Für die brüllenden Farben im Bild kann ich nichts, das Gericht sieht wirklich so aus. Ein wunderbar fruchtiger Salat aus Wintergemüsen, der Teil des traditionellen finnischen Weihnachtsessen ist. Dann noch mit ungesüßter, geschlagener Sahne obendrauf, was der Hammer ist. Aber eigentlich zu schade nur für Weihnachten. Geht perfekt mit Lachs aus dem Ofen. Oder einem schönen Stück Schweinefleisch. Oder auch solo, wenn man zusätzlich zum Gemüse noch ein paar gewürfelte Kartoffeln mit in den Salat gibt.

Tröstendes Hühnerfrikassee

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Ich glaube, fast jeder liebt Hühnerfrikassee. Und kaum einer kann sich erinnern, wann es das zum letzten Mal gab. Typisches Phänomen deutscher Küchenklassiker, vor allem, wenn man in einer Großstadt lebt und es noch so viel Neues zu probieren gibt. Aber, so ein Hühnerfrikassee kann einem echt den Tag retten. Und es ist ein schönes Vorweihnachtsgericht, weil es so einfach und günstig und gut ist. Hier kommt meine Variante.

Der allergeilste Cheeseburger

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Mein Wunsch an der Edeka Fleischtheke, ob man mir eines der wunderschön gereiften und marmorierten 400 Gramm Entrecote Steaks durch den Wolf drehen würde, kam nicht gut an, wurde aber dann doch erfüllt. Und raus kam der allergeilste Cheesburger ever. Das Fleisch nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und medium rare gebraten (200 Gramm pro Burger). Cheddar, bisschen Salat, saure Gurke, Senf, Ketchup. Keinen sinnlosen Extrakram. Keine Zeit, gescheid zu fotografieren. Reinbeißen. Schlichtes, vollkommenes Burgerglück. Geht nicht besser. Probiert das mal!