Saugute Zucchini-Lasagne

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Ich kann mich noch ganz genau an meine erste Lasagne erinnern. Ich war vielleicht zehn, mit Papa auf Gran Canaria, unsere erste Flugreise. Und die Lasagne gab es am späten Abend im Stehen an einem Imbisstand. Und sie war absolut himmlisch, ich sehe die ganze Szene heute noch vor mir. Am liebsten mag ich Lasagne dann auch ganz klassisch mit Bolo. Veggie kam bis jetzt nie so richtig mit. Bis jetzt, denn, auch wenn es erstmal banal klingt: Diese Zucchini-Variante war einfach perfekt.

Gedämpfter Seidentofu

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Was für ein wunderbar leichtes, zartes, geschmackvolles Mittagessen: Seidentofu, für fünf Minuten in einem Bambuskörbchen über heißem Wasser gedämpft. Dressing: 5 EL helle, 1 TL dunkle Sojasoße, 1 TL Zucker, 1 TL Essig. Und obendrauf ein bisschen angeschwitzten Knoblauch und Frühlingszwiebel. Dazu: Grüne Bohnen und Paprika aus dem Wok. Und natürlich Reis. Schmeckt toll und fühlt sich ebenso an.

Sonntags-Ragù

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Fragt man Italiener nach ihrer Henkersmahlzeit, kommt fast sicher: Ragù. Ich kann das verstehen. Es ist einfach eines der besten und zugleich einfachsten Gerichte, die es so gibt. Bei mir: Schön durchwachsenes Rindfleisch und Schweinerippchen mit ein bisschen Wurzelgemüse angebraten, Tomaten und Fleischbrühe dazu und vielleicht vier Stunden bei 80-100 im Ofen vergessen. Fleisch zerzupfen, Soße noch ein bisschen reduzieren. Mit Pasta mischen, Parmesan, Olivenöl und frischen Pfeffer drüber und gut iss.

Mein erstes Brot

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Manchmal ist der Blog auch Notizbuch für mich. Wenn ich es schon aufschreibe, warum nicht hier. Man muss jetzt aber keine Backrezepte von mir zurate ziehen, ich fange ja gerade erst an. Aber ich bin schon sehr beglückt. Ich dachte immer Brot Backen sei so eine Wissenschaft. Doch das hat, mit lächerlichen Aufwand sofort richtig, richtig gut geklappt. Also hier das Rezept für Dinkelvollkornbrot ohne Sauerteig und Gehzeit, mit ein bisschen Gewürz. In einer Stunde komplett fertig…

Keinen Stress mit Ramen

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Nein, das hat nicht so viele Toppings und die Brühe nicht so viel Tiefe, wie im guten Ramen Laden. Ja, ich hab ein bisschen gematscht und gekleckert beim Anrichten, weil ich Hunger hatte und Fleisch und Ei so weich waren, dass sie mir in den Fingern zerfallen wollten. Aber: War es gut? Auf jeden. War es Stress? Null. Selbstgekochte Brühe mit ein bisschen Misopaste. Zuckerschoten, Schweinebauch, weiches Ei. Nennen wir’s „zu Hause Ramen“, oder einfach: „saugeile Nudelsuppe“.

Lockdown Lektüre

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Eines der wenigen Dinge, die mir im Lockdown Freude machen: Neues in der Küche lernen. Letztes Jahr, besonders Dank School of Wok halbwegs authentisch Chinesisch Kochen, inkl. dem Umgang mit einem richtigen Wok. Und jetzt immer mehr das herzhafte Backen. Schon lange zuvor war mein großes Ziel: Italienisch Kochen, wie ein Italiener. Ich glaube, das habe ich wirklich mittlerweile drauf. Extrem geholfen und vor allem Lust drauf gemacht haben die Bücher von Claudio del Principe, der auch einen großartigen Blog, Anonyme Köche betreibt. Speziell „A mano“, also „per Hand“ hat mir die wunderbare Welt der frischen Pasta geöffnet. Ich glaube, alle, die das schon immer mal machen wollten, sollten mal einen Blick in das Buch werfen. Denn irgendwie lenkt einen das kraftvolle Kneten, vorsichtige ausrollen und konzentrierte Füllen eines Nudelteigs ab, von der allgemeinen Tristesse. Und das Essen schließlich, macht garantiert glücklich.

Meine ersten Karjalanpiirakka

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Karjalanpiirakka, karelische Piroggen, sind eines der beliebtesten finnischen Nationalgerichte. Und da ich mich im Lockdown zuletzt ganz gut mit (herzhaftem) Backen beschäftige, war das heute hier mal dran. Und ich finde, wenn auch ein bisschen ungleichmäßig, sind sie fürs erste Mal gut geworden. Die dünnen, herzhaften, mit leicht gesalzenem Milchreis gefüllten Fladen ist man traditionell mit einer Mischung aus hart gekochten Eiern und Dill. Und darauf kann man noch geben, was man will: Krabben, Räucherfisch, Schinken, ein bisschen Rohkost. Und ich finde, sie passen mit ihrer milden, zugleich kernigen und sättigenden Art gut in das aktuelle Mistwetter. Am besten zusammen mit einem großen Glas Milch. Ich habe das ohne Abweichung nach Rezept gemacht, besonders schön beschrieben finde ich dieses hier.