Münchens bestgehütetes Bäckerei-Geheimnis.

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Viele Genussmenschen, egal woher, antworten auf die Frage nach ihrem Lieblingsgericht mit: Brot. Handwerklich gemacht, ist das rar geworden. In der Breite gibt’s in München die tolle Hofpfisterei. Aber die können vor allem: Dunkel und herzhaft. Im Münchner Westend gibt es allerdings eine winzige Bäckerei, in deren Fensterchen schon gegen vier Uhr nachts das Licht brennt, weil der Chef, „Err Müllär“ sein Tagwerk geginnt. Ab morgens vor allem zwei Dinge: komplett handgemachte Croissants und Baguettes, die einen für alles andere, was sich sonst so nennt, lebenslang versauen, so gut sind sie. Sie schlagen sogar mehrheitlich das, was man heute so in Paris kaufen kann. Und sie sind meiner Meinung nach nicht nur für Münchner ein Grund, extra ins Viertel zu kommen. Sondern sogar für München-Besucher. Aber schnell muss man sein, denn bis Mittag ist der Laden, vor allem am Samstag, leergekauft.

Patisserie Amandine, Bergmannstraße 44, 80339 München, www.patisserie-amandine.de

Veggie Power: Ziegenkäse-Frühlingsrollen, Kürbis-Kokos-Creme, Gemüse-Couscous

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Eigentlich war das hier ein „was liegt noch im Kühlschrank rum“-Gericht. Und eigentlich dürfte das alles nicht so recht zusammen passen. Tut es aber grandios. Und ist kinderleicht in maximal 15 Minuten zu machen. Ohne Fleisch, aber mit ganz viel Kraft und Textur. Und wer es vegan mag, der nimmt statt Ziegenkäse einfach Räuchertofu.

Thai-Papaya Salat mit Sepia

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Trotz meines großen Interesses an der Thai Küche habe ich diesen absoluten Klassiker erst letzte Woche zum ersten Mal probiert und war wirklich von den Socken. Knackige Streifen von grüner Papaya, Karotte, grüne Bohnen und (überraschend) Kirschtomaten, geröstete Erdnüsse und frische Chilli und vor allem: Ein unglaublich kraftvolles Dressing, zugleich intensiv süß, sauer, fruchtig, würzig und scharf. Eine echte Geschmacksexplosion und zugleich sowas von leicht. Wer den Salat noch nicht kennt, dem empfehle ich, ihn erstmal im Restaurant zu probieren, einfach, um ein Gefühl für die Würzung zu kriegen, denn die ist der Schlüssel. Und dann, das verspreche ich, wird man ihn oft selber machen wollen. Der Salat passt super in einer größeren Portion als Lunch oder leichtes Abendessen. Wenn man Gäste hat, würde ich ihn in einem kleinen Menü, vielleicht mit einem Thai Curry und / oder Pad Thai und einem fruchtigen Dessert (z.B. meiner gelben Grütze) servieren.

Tagliatelle mit Waldpilzen

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Es gibt Dinge, die kann man für Geld nicht kaufen. Wie so simple, wie luxuriöse Tagliatelle mit frischen Pilzen, die vor einer Stunde noch im Wald standen. Mehr braucht es nicht und mehr geht auch nicht. Und jetzt ist die richtige Zeit. Und da es kein „Rezept“ braucht, nur kurz: Pilze putzen, fein gewürfelte Zwiebel in einer großen Pfanne mit reichlich Butter anschwitzen, Pilze dazu, Salz und Pfeffer, ein Weilchen braten. Sahne dazu, eventuell Petersilie oder Frühlingslauch, noch ein bisschen köcheln, abschmecken. Tagliatelle unter die Pilze mischen, Parmesan und nochmal frischer Pfeffer dazu und gleich verzehren.