Experimentelle Lasagne mit violettem Blumenkohl

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Könnte auch ein Stück Johannisbeerkuchen sein. Finde die Optik aber zumindest witzig. Und geschmacklich ist das, besonders für mich Blumenkohl-Fan wirklich gut. Bechamel kochen, eher dünn, Blumenkohl raspeln und mit dazu, mit der Soße die Lasagne schichten und nach Packungsangaben backen. Kurz vor Schluss Semmelbrösel, Parmesan und ein bisschen Butter obendrauf. Und ich fand eine Hand voll mini-Mangold mit Essig und Olivenöl obendrauf toll. Babyspinat geht natürlich auch. Und das Rezept klappt auch mit weißem Blumenkohl oder Romanesco.

Rinderroulade

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Nach der Veggie-Variante gestern, möchte ich doch auch meine Version dieses Klassikers bringen. Denn, es ist schon seltsam: (fast) jeder steht drauf, aber angeboten und gemacht wird er immer seltener. Diese Version hier ist, bis auf eine Abwandlung, wirklich sehr nah an dem Original, und das kommt für mich aus dem Osten. Das heisst auch: wenig Zutaten, Soße eher hell und reichlich, als weinig und reduziert. Mit mürbem Fleisch und dem Geschmack von Senf, Speck und sauren Gurken. Ein echtes Sonntagsessen.

Risotto mit Artischocken

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Heute war mir so richtig nach Gemüse. Zeit für einen Besuch in meinem Lieblingsladen „Verdi“ in der Münchner Landwehrstraße. Mal wieder Artischocken? Ich fremdele ja eigentlich mit den Dingern. Na gut: Gebratene Artischocken mit Kürbiscréme, dazu Portulak in Mandarinen-Vinaigrette und dann noch irgendeinen Knusper…. Salzkrokant von Haselnüssen? Papadam? Vielleicht alles irgendwie asiatisch? Doch ein bisschen rosa gebratenen Lammrücken dazu? Kommt bestimmt geil an im Blog… Immer, wenn ich sowas denke und mache, denke ich hinterher: Hättest Du Rindviech doch was Einfaches gemacht, das du wirklich magst, anstatt auf Teufel komm raus kreativ zu sein. Also zurückspulen. Erstmal die Artischocken richtig machen. Und wenn ich sonst irgendwas in der Küche kann, dann Risotto. Gut so.

Krautnudeln mit Maggi

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Aaaaahhhh, Maggi! Das Heroin der Küche! Mit ihm wird einfach alles schöner, und besser und leichter. Doch es macht süchtig wie Sau, und ist man erstmal drauf, ergibt alles ohne irgendwie keinen rechten Sinn mehr. Ich hänge auch wieder an der Nadel, respektive dem kleinen braunen Fläschchen, aber bin tapfer, balanciere auf der Rasierklinge, ohne abzustürzen. Manche Sachen sind mit ein bisschen Maggi obendrauf einfach besser, als ohne: Eintöpfe, Eier und: Krautnudeln. Wer Angst um seine kulinarische Unversehrtheit hat: Sojasoße tut es auch. Halbwegs.

Feierabend: Kartoffelsalat mit Thunfisch, Paprika, Babyspinat und Zitronen-Kapern-Dressing

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Ich merke, dass ich, wenn ich tagsüber so viel Stress habe, dass ich zu allem, also auch zum Kochen und Essen zu müde bin, am allerliebsten sowas hier mache. Das schnibbelt sich so dahin, und essen kann man wann und wieviel man mag. Und für die Mittagspause am nächsten Tag ist meist auch schon gesorgt. Das lindert dann auch wieder den Stress.