Pasta oder Couscous?

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In Italien gibt es eine Menge verschiedener Pastasorten wie dieser hier. Ob Fregola oder Scucusun (das stand auf meiner Packung) – alle haben eine ganz schöne Ähnlichkeit mit nordafrikanischem Couscous. Der wiederrum ist kein Getreide, wie viele meinen, sondern mit Wasser versetztes und dann getrocknetes Weizenmehl, also: Pasta. Und so finde ich es auch, so wie heute für ein Picknick mit der Liebsten, total naheliegend, für einen Pastasalat mal in die Couscous-Richtung zu gehen. Heisst: Pasta mit ein bisschen Kurkuma kochen, Gemüse im Ofen grillen und würfeln, abgetropfte Pasta dazu und Adana / Ras el Hanout, Salz, reichlich Zitronensaft und Olivenöl. Und ich hatte sogar noch ein paar Berberitzen. Und ganz zum Schluss ein bisschen Babyspinat. Zum Grillen, Picknick oder für die Mittagspause. Pasta + Couscous = passt!

Ofen-gegrillte Entenkeule mit Five Spice Glasur

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Ich liebe Ente. Wobei: Entenbrust finde ich gnadenlos überschätzt. Oft nicht besonders aromatisch und fett ohne Ende. Die Keulen sind viel besser und auch deutlich preiswerter, weil Enten nun mal Keulen haben, alle aber immer nur die Brust wollen. Heute waren es 30 Grad, deshalb hab ich mich für eine Zubereitung ganz ohne Soße entschieden, im Ofen, schön langsam gegart und dann mit einer süß-salzigen Glasur überzogen. Ich fand’s mega und so kann es auch abseits von Weihnachten und Kirchweih mal Ente geben. Und die Zubereitung ist total einfach.

Pisarei e Fasò

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Ich bin immer wieder aufs Neue verblüfft und beeindruckt, wie viele verschiedene italienische Pastaformen und -zubereitungen es gibt. Der YouTube Kanal „Pasta Grannies“ ist aktuell eine Quelle für immer neuer Formen. Zum Beispiel dieser hier: Die kleine Muschelnudel aus Norditalien ist, mit einem Teig auf Mehl und Semmelbröseln, ein Zwischending aus Pasta und Knödel. Dazu gibt’s cremige Bohnen mit Tomate. Ein Gericht aus der Armen-/Bauernküche mit lächerlich günstigen Zutaten und maximalem Geschmack. Eher eine Winterpasta. Aber wer will da schon warten?

Entspannen wir uns!

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Eigentlich koch ich ja bestenfalls lecker. Ich hab in der letzten Zeit aber viele Sterneküchen-Podcasts gehört. Und da hat sich in mir wieder geregt: Nur wenn Man Makrele, Banane und Yuzu so Pan-Mediterran-Euro-Asiatisch kombiniert, und zugleich voll regional und bodenständig arbeitet, kocht man wirklich geil. Heute deshalb: Miso-Blattspinat, pochiertes Ei, Butterbrösel mit Sesam, Teriyaki Soße. Und so ein bisschen crazy auf dem grauen Teller angerichtet. Und fotografiert. Und noch son Filter drauf. Denn so in Natur sah es auch noch Scheiße aus.

Manchmal ist man halt dämlich. Ist das hier denn wirklich besser als Rahmspinat, Salzkartoffeln und Spiegelei? Absolut nicht. Im Gegenteil. Ich wünschte, ich hätte das gemacht. Und in 90 Prozent der Fälle mach ich ja auch genau das. Doch manchmal packt einen der falsche Ehrgeiz. Ich glaube, ich hab es jetzt echt kapiert: Lassen wir die Profis testen und basteln und entwickeln und erfreuen uns gelegentlich am Ergebnis. Aber zu Hause: Entspannen wir uns und kochen einfach nur… Lecker!

Fijoles negros – kubanische schwarze Bohnen mit allem Drum & Dran

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Auf dem Höhepunkt des durch Buena Vista Social Club ausgelösten Kuba-Booms entdeckte mein Vater seinen langjährigen kubanischen Kumpel Carlos wieder. Und einige Monate später flog auch ich, damals 19 Jahre alt, für ein paar Wochen auf Familienbesuch nach Havanna. Es war der Wahnsinn, besonders für mich als Trommler. Und das kubanische Nationalgericht, Reis und schwarze Bohnen, gab es jeden Tag. Meist in der einfacheren Variante, Congris, bei der Reis und Bohnen zusamnen gekocht werden, mit nicht viel dabei, vielleicht einer Banane. Auch gut. So wie hier ist das schon die Festtagsvariante: Würzige, langsam cremig gekochte Bohnen, Süßkartoffel (oder oft auch Maniok) mit gebratenem Knoblauch, Schweinekoteletts, mit Limettensaft, Knoblauch und Kreuzkümmel mariniert, Reis und Salat. Ohne die Kotletts ist es auch toll und dann sogar vegan. Nur ein bisschen Zeit braucht das Gericht.

Miso Kabeljau Kantstraßen-Mafia-Style

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In der Kantstraße in Berlin-Charlottenburg liegt das Imperium von Koch und Gastronom The Duc Ngo. Einige Gerichte, aus seinem 893 Ryōtei Restaurant gehören in ihrer Klarheit und Sexieness zum Aufregendsten, was ich je gegessen habe. Hier mein Anlauf an seinen Miso Kabeljau. Ohne Rezeptvorlage, rein nach Erinnerung gekocht, war ich echt nah dran und das Ding ist so einfach wie genial.