#noboringveggies

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Ich weiss nicht warum, aber ich bin gerade total Gemüse-geil. Bloß langweilig darf es nicht sein. Gute veggie-Gerichte brauchen meist ein paar Minuten mehr, aber die sind es wert. So wie bei diesen Zucchini-Puffern mit Gurkenjoghurt. Rezept spare ich mir, das gibt’s in jedem Food-Portal. Einfach machen. Und dann ist das nächste Stück Fleisch doppelt toll.

Lissabon: Unglaubliches Orangen-Huhn aus dem Ofen

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Warum ich im Urlaub so viel koche? Naja, erstmal IST Kochen mit Zeit und Ruhe Urlaub, beginnt schon beim Einkaufen, wann immer es geht auf Märkten, die immer sehr „einheimische“ Orte sind. Und dann ist es auch so, dass ich meine traditionelle Winterreise in den Süden alleine mache, was ich prinzipiell gut kann, aber ich gehe einfach nicht gerne alleine Essen. Alleine Kochen hingegen entspannt mich. Und schließlich kommen manchmal auch Granaten wie dieses Gericht hier heraus, das mir, *schwör*, einfach so eingefallen ist. Mega-zartes Fleisch, ein Wahnsinns-Orangengeschmack und Kraft von Knoblauch und Chilli. Und hinkriegen tut das jeder!

Lissabon: 2x Schwertfisch vom Ribeira Markt

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Schwertfisch Tataki mit getrockneter Kaki und Salat von Kichererbsen und gerösteter Paprika
Schwertfisch Carpaccio mit Olivenöl, Zitronensaft, Meersalz und milder Chilli

An der Art wie ich koche, kann man immer ganz gut auf meinen Gemütszustand schließen. Je mehr Fleisch und je dunkler die Soßen, umso mehr Trost brauche ich gerade. Nix falsch dran, ist einfach so. Hier im kurz nach Weihnachten frühlingshaften Lissabon, ohne Druck, Arbeit, Pläne, Verpflichtungen, wird auch die Küche gleich heller und zarter. Heute morgen war ich auf dem Markt, einfach mitnehmen, was mich anmacht. Was draus wird, überlege ich später. So kocht man automatisch regional und saisonal, egal, wo man gerade ist.

Der Frosch

fühlen

Die Luft flirrt in der Mittagshitze. Es riecht nach gebackenem Asphalt, Bremsabrieb und trockenem Gras. Das kleine Dorf auf dem Kamm der Berge döst in der warmen Schwere. Es ist still, der Wind wirbelt Staub auf, der langsam zu Boden sinkt. Am Dorfrand öffnen sich weite, wilde Wiesen, mit Blumen und duftenden Kräutern, die in der Hitze ihre Essenzen freigeben, Ein Junge, vielleicht sieben Jahre alt, rennt über den Feldweg, in einer Senke in der Ferne, kurz vor dem Waldrand, glizert ein kleiner Stausee.