Unglaubliche Miesmuschelsuppe

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Es gibt keine Abkürzung zu einer echten Bouillabaisse. Zutaten kaum zu bekommen, und wenn, dann teuer. Und ich finde, das ist ein Restaurant- oder Fischer-Gericht. Deshalb versuche das gar nicht erst zu Hause hinzustümpern. Mehr durch Zufall fiel mir heute diese Suppe hier ein. Und in einer Dreiviertelstunde mit preiswertesten Zutaten gemacht, verbreitet sie dann doch einen Schwung Bouillabaisse-Feeling.

Linguine „monti e mare“ – Berge und Meer

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Die italienische Küche ist in der Tiefe eine Quelle unendlicher Vielfalt. Egal, wieviel mal reist, liest und schaut, es kommt immer was Neues dazu, dass dann, oft nur durch Variation von ein, zwei Zutaten wieder ganz anders schmeckt. Das Ding hier kommt, meine ich, von der süditalienischen Amalfiküste, einer Gegend, in der das Meer unmittelbar auf die Berge trifft. Und so geht es um Pasta mit Pilzen, in meinen Fall Champions (Steinpilze schaden sicher auch nicht) und Fisch (hier Miesmuscheln, von denen ich nicht sicher bin, ob es sie im südlichen Mittelmeer gibt, aber entscheidend ist für mich eher, dass man sie auch hier in Süddeutschland frisch bekommt, ich glaube, kleine, frische Garnelen sind klassisch). Ein tolles, extrem günstiges Wintergericht. Und für mich eine echte Entdeckung.

Rettet die Béchamel!

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Keiner kocht mehr Béchamel. Warum? Weil wir glauben, dass sie böse ist. Und altmodisch. Schwer, plump, von gestern. Ich koch sie manchmal total gerne. Warum? Weil sie lecker schmeckt. Weil man mit ihr wunderbar herzhafte Gemüsegerichte kochen kann, bei denen uns ein bisschen warm wird. Und weil sie, immerhin auf Milch- und nicht auf Sahne-Basis, gar nicht so schwer ist, wie sie wirkt. Vor allem, wenn man sie nicht literweise verwendet und mit ein bisschen Frische und Leichtigkeit balanciert. So wie hier, mit gratinierten Zucchini.

Wiesnhendl Deluxe

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Fiel mir gestern Abend bei Einschlafen und gedanklichen Durchgehen des Kühlschrankinhaltes ein: Alles, was auch zu einem Hendl auf der Wiesn gehört, wo selbiges bekanntermaßen am besten schmeckt, nur ein bisschen ent-rustikalisiert und für die Pfanne: Langsam gebratene Maishähnchenbrust, kräftig mit Paprika, Knoblauch und einer Prise Currypulver gewürzt. Petersilienpesto, denn im Wiesnhendl steckt immer ein Sträusschen Petersilie. Lauwarmer Kartoffel-Radiesschen-Salat. Ein bisschen Zitronenabrieb für den Duft des Erfrischungstuchs danach. Und geschmolzene Tomaten? Aber klar! Kein Wiesnhendl ohne Ketchup. 😉

Lammeintopf „Zwiebelfisch“

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Aaaaahhhhh. Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Endlich kalt draußen. Endlich wieder einen großen Topf auf den Herd und was Wärmendes, Umarmendes kochen. Meinen besten Lammeintopf mit grünen Bohnen hatte ich in der inzwischen leider abgebrannten Berliner Kneipe Zwiebelfisch. Leicht angesoffen und schon einiges nach Mitternacht. An den musste ich denken und setze ihm und dem wunderbaren Laden, von dem Hoffnung besteht, dass er wieder aufmacht, hier ein kleines Denkmal.