Lasst. Es. Raus.

fühlen

Ich habe einen Proberaum in einem Komplex im Münchner Westen. Es ist einer von vielleicht 50 in dem Gebäude neben den Bahngleisen. Immer wenn ich komme und gehe, höre ich das, was durch die Türen wummert. Blastbeats, Elektro, Metal, Bebop Lines, richtiger Noise und richtig guter Kram. Über allem wabern die Gras-Wolken. Mich macht das alles so glücklich. Ich hab mein Leben lang an solchen Orten rumgehangen. Sie fühlen sich vertraut und gut an. Orte des Man-Selbst-Seins, des Austobens, des Träumens. Für mich sind alle meine Nachbar*innen Stars. Egal, wie gut oder wie frisch. Ich glaube, analog und non-verbal einfach rauszulassen, was in uns drin ist, ist ein großes Glück. Und im Moment rettet es mir ein Stück weit den Verstand.

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