Rippchen Reste Ramen

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Rippchen Reste Ramen

Ich mache kaum Pho oder Ramen zu Hause, weil die von der Qualität der stundenlang gekochten Brühe leben. Und hier in München gibt’s ein paar (wenige) tolle Läden, die es echt drauf haben und den lieben langen Tag (und oft auch die Nacht lang) nichts anderes machen, als diese Elixiere zu kochen. Nur haben diese Läden alle gerade zu, Takeway kann ich jenseits von Pizza einfach nicht haben und außerdem hatte ich die passende Brühe gerade einfach nebenbei da…

Es ist nämlich so: immer wenn ich ein Huhn mache, koche ich aus der Karkaasse eine Brühe und friere sie ein. Davon hatte ich noch gut zwei Liter. Am Wochenende war mir dann so nach Eisbein, dass ich eine gemacht habe. Gekocht in der eh schon guten Hühnerbrühe. Diese Schwein+Huhn-Brühe durchsieben, das Fett abschöpfen und mit ein paar Scheiben Ingwer, etwas Sojasoße und Sesamöl verfeinern und schon ist die Basis da. Ich meine, das ist auch ein kleines Bisschen Gastro-Denke für zu Hause: Gerichte nicht von Anfang bis Ende in einem Rutsch kochen, sondern ein paar Vorräte anlegen und mit dem Arbeiten, was schon da ist. Kein Mensch kauft sich, wenn er Lust auf eine Suppe hat, erstmal ein Huhn und einen Schweinefuß und kocht die drei Stunden. Aber wenn es eh schon passiert ist..

Jedenfalla: Dazu gab es Schweinerippchen, etwas mit Five Spice, Zucker, Salz und Öl eingerieben, fest in Alufolie gepackt und 3 Stunden bei 180 Grad im Ofen gegart und dann ausgelöst. Außerdem gebratene Kräuterseitlinge (von denen ich die fein geschnittenen Stiele schon in die Brühe gegeben habe), ein sehr weich gekochtes Ei und frischen Koriander.

Basisbrühe Variation: Wenn man vorher nicht zufällig ein Eisbein gekocht hat, meine ich, man kocht die Rippchen einfach in Hühnerbrühe, nimmt sie raus, wenn sie gar sind, würzt sie erst dann mit Five Spice und ein bisschen Öl und grillt sie dann im Ofen unter Oberhitze.

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