Miesmuschelsuppe

schmecken

Es gibt keine Abkürzung zu einer echten Bouillabaisse. Zutaten kaum zu bekommen, und wenn, dann teuer. Und ich finde, das ist ein Restaurant- oder Fischer-Gericht. Deshalb versuche das gar nicht erst zu Hause hinzustümpern. Mehr durch Zufall fiel mir heute diese Suppe hier ein. Und in einer Dreiviertelstunde mit preiswertesten Zutaten gemacht, verbreitet sie dann doch einen Schwung Bouillabaisse-Feeling.

Ich kann nur nicht so ganz mit einem erprobten Rezept dienen, weil die Suppe ein bisschen Resteverwertung aus meiner Soße der Pasta „Mare e Monti“ war. Aber so würde ich es von Grund auf machen:

In einem großen Topf 250 ml Weißwein und 750 ml Gemüsebrühe erhitzen. Ein kg Muscheln gut wässern, geöffnete aussortieren, in den kochenden Fond geben, Deckel drauf, 1 min. garen und vom Herd nehmen. Alles durch ein Sieb gießen, Sud auffangen. Einen Moment stehen lassen und nochmal vorsichtig umfüllen, dabei eventuellen Sand und Dreck übrig lassen. Muschelfleisch aus den Schalen pulen (geschlossene Muscheln wegwerfen).

In einem Topf 1/2 fein gewürfelte Fenchelknolle, eine Hand voll fein geschnittene Champignons und ein bisschen frische Chillischote in Olivenöl anschwitzen. Ein bisschen Currypulver dazu. Mit 150 ml passierten Tomaten ablöschen und ein bisschen einkochen lassen. Dann den Muschelsud dazu, Salz und Pfeffer und alles eine Viertelstunde köcheln lassen bis die Gemüse weich sind. Muschelfleisch dazu und alles fein pürieren.

Ein paar Scheiben Ingwer und Knoblauch dazu (wer mag, auch ein bisschen Safran) und nochmal etwas einreduzieren bis Konsistenz und Kraft passen. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren ein paar Stückchen kalte Butter unterziehen. Auf vorgewärmten Tellern mit reichlich Olivenöl servieren. Dazu passt super gegrillter und mir rohem Knoblauch eingeriebener Käsetoast. Und wer eine Sauce Rouille machen will, der darf natürlich.

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