Soljanka

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Soljanka war ein Nationalgericht in der DDR. Sicher unter den Top 5. Angeblich stammt es aus der Ukraine. Ich bezweifle das und glaube, es ist ein DDR Original. Manchmal, wenn ich in Berlin war, habe ich auch in den letzten Jahren gelegentlich Soljanka gegessen und immer sehr gemocht. Die Suppe, meist mit Wurst, Pökelfleisch, Tomate und Paprika hat einen ganz eigenen, kräftig süß-sauren Geschmack und ist das ideale Gericht für den Anfang und das Ende ausführlicher Saufgelage. In letzter Zeit war mir oft nach Trost und Kinheitsgeschmack und als ich zufällig neulich die Zutaten für dieses Resteessen im Haus hatte, hab ich es auch selbst gekocht. Heute nochmal, diesmal war ich auch klarer in den Zutaten und will es doch mal hier festhalten.

Keule oder Keule?

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Schnelle Nummer: Knusprige, ausgelöste Maishuhnkeule mit Five Spice, dazu grünes Gemüse aus dem Wok. Wer will da noch Hühnerbrust? Keule auslösen, salzen, auf der Hautseite mit ein bisschen Öl in die kalte Pfanne, heiß werden lassen und braten, bis die Haut knusprig ist. Umdrehen und langsam durchbraten. Mit chinesischem Five Spice würzen und mit einem Löffel Honig, dunkler Sojasoße und etwas Sesamöl glasieren.

Aprikosen Crumble

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Ich brauche ja keine Desserts. Klar, wenn die gut sind, mag ich sie, wie jeder Andere. Aber ich brauche sie einfach nicht. Dennoch bin ich ganz froh, langsam zu ein paar Nachtisch-Standards zu kommen, die sogar ich hinbekomme. Einfach, weil sie Anderen am Tisch Freude machen. Dieser Aprikosen Crumble ist toll: Ofen vorheizen, Aprikosen halbieren und entsteinen, ein bisschen zuckern und in eine Form geben. Aus etwa gleichen Teilen Butter, Zucker und Mehl, von letzterem ein bisschen mehr, Streuselteig kneten, über die Früchte bröseln und backen, bis alles hellbraun und knusprig ist. Vanillesoße oder eine Kugel Eis dazu. Hmmmmm! Die Früchte kann man natürlich unendlich variieren, mit allem, worauf man Bock hat.

Korean Fried Chicken. Crack!

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Es kommt ja echt selten vor, dass ich alleine und über einen Teller Hühnerteile gebeugt, laut stöhnend in der Küche sitze und durchdrehe. Mir kribbelt es jetzt noch auf der Zunge, so gut, nein, sorry, arschgeil war das. Fett, Zucker, Umami, außen kriminell knusprig und innen ganz saftig und zart. Und keine Angst um die Gesundheit: Nach fünf, sechs Stücken hat man genug und ist glücklich, so einen Wumms hat das.