Spaghetti mit Brennesselpesto

schmecken

Ich mag ja echt keinen Bärlauch. Das ist keine Küchen-Snob-Attitüde, aus der Haltung heraus, dass etwas, was alle mögen, nicht gut sein kann. Ich finde einfach diesen metallisch-zwiebeligen Nachgeschmack wirklich ungut. Aber wie alle anderen will ich auch, jetzt, wo in der Natur wieder was wächst, davon etwas mit nach Hause schleppen. Deshalb habe ich jetzt mal drei große Hände voll junger Brennesseln gepflückt. Hatte ich vorher noch nie in der eigenen Küche, aber ich erinnere mich an Brennessel-Pfannkuchen von Papa und Nudelsuppe mit Brennesseln von Oma. Hier mein erster Anlauf an ein Brennessel-Pesto. Und: Wirklich nicht schlecht. Ich könnte gar nicht so genau sagen, wie es schmeckt. Irgendwie würzig, dunkelgrün. Kann man absolut machen…

Und zwar so: Brennesseln gut waschen und von den dickeren Stielen befreien, eine Minute lang in sprudelndem Salzwasser blanchieren, abschrecken und gut ausdrücken. Zusammen mit wenig Knoblauch, Mandelblättern, etwas Salz und einem kräftigen Schuss neutralem Öl pürieren. Dann fein geriebenen Parmesan, etwas Zitronenschale und Zitronensaft und reichlich gutes Olivenöl einführen. Pasta kochen und Pesto zusammen mit etwas Pastawasser untermischen.

nessel

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