Buttermilk Fried Chicken

schmecken

So simpel dieser Klassiker der US Südstaaten Küche hinsichtlich der Zutaten ist, so sensibel ist er in der Zubereitungstechnik. Ich hab es schon öfter versaut. Jetzt weiß ich, wie es geht. Kein Essen für jeden Tag, aber einmal im halbem Jahr einfach geil. Knusprig, saftig und durch die Buttermilch Marinade tief würzig und zart.

Rezept für zwei bis drei hungrige Esser

Ein Maishuhn von ca. 1400 g zerteilen: Keulen ab und an den Gelenken halbieren, Flügel ab und die Spitzen entfernen. Brust mit Knochen vom Rücken trennen und inkl. Knochen in sechs Teile teilen. Wer keine Lust hat, nimmt nur Keulen (halbieren).

Hühnerteile in eine Form / Schüssel geben, einen ganzen Becher Buttermilch, 2 EL Salz und einen knappen TL Chillipulver dazu und alles sechs Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank marinieren.

Huhn unbedingt eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Zwei Tassen Mehl mit einem gehäuften TL Salz mischen und in eine große, flache Form geben. Jetzt kommt die Würzung dazu, auf die man Lust hat. Ich hatte je einem EL süßen und scharfen Paprika und Kurkuma. Chinesisches Five Spice ist sicher auch gut. Oder gutes Currypulver. Ganz nach Laune. Hühnerteile aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen, im Mehl wenden und 10 min. stehen lassen.

Einen großen Topf oder Bräter, auf dessen Boden alle Hühnerteile nebeneinander gut Platz haben mit ca 1 l Rapsöl füllen. Am besten einen schweren aus Gusseisen. Wer keinen so großen Topf hat, nimmt, was da ist, frittiert portionsweise und hält die fertigen Stücke im Ofen auf dem Gitter bei 100 Grad warm. Topf auf den Herd und erhitzen bis sich an einem Holzstäbchen bein Hineinhalten Blässchen bilden. Hühnerteile vorsichtig hineingeben und auf mittelhoher Hitze (7 von 9) langsam ca. 25 min. frittieren. Gelegentlich und vorsichtig drehen, am besten mit zwei Gabeln. Dabei bleiben. Das Fleisch soll brutzeln, aber nicht zu schnell braun werden, da es innen gar werden muss. Üben.

Wenn es fertig ist, am besten auf einen Rost geben, alternativ auf einen großen Teller mit Küchenrolle und zehn Minuten stehen lassen. Dann von außen ein bisschen Zitronenschale und -Saft dazu und gleich servieren.

Ich hatte dazu eine selbstgemachte süß-saure Soße, die für mich besser passt als die krassen BBQ Soßen die alles zudecken. Und einfachen, mit wenig Salz gekochten Reis. Für mich (anders als Pommes oder Coleslaw) die perfekte Beilage, da er das viele Fett im Huhn abfängt und nicht noch mehr hinzufügt.

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