Tofu-Sommerrollen mit Erdnuss-Soße

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Jaja, ich weiss. Nicht immer so deftig, nicht immer so viel Fleisch! Naja, ist halt so, ich koche ja nicht für den Blog, sondern ausschließlich das, was ich selber mag und das, von dem ich glaube, das es meine Gäste mögen könnten. Aber Sommerrollen, wahrscheinlich, ohne die Soße ein Gericht, das Kalorien-mäßig gegen Null geht und in dieser Variante auch noch vegan ist – das mag ich wirklich. Es sind diese wunderbare Frische, Leichtigkeit und besondere Textur der Rollen zusammen mit dem Wumms der Soße, in die man diese taucht, die dieses vietnamesische Gericht vor allem in helleren, wärmeren Zeiten wirklich unwiderstehlich machen. Und außerdem steht die Liebste voll drauf. Wie ich eh meine, dass hier ist, sorry, das perfekte Weiber-Essen. Aber wenn sich die Kerle erstmal überwinden, geht da auch was. Und wer sagt denn, dass auf dieses grandios leichte Essen nicht noch was folgen darf, ein scharfes Curry zum Beispiel? Und außerdem: Nichts passt zu solchem Essen besser, als ein kaltes Bier. Und so könnten hier echt mal alle glücklich werden.

Die Rollen zu machen, ist wirklich einfach, braucht nur ein kleines bisschen Zeit.

Tofu in Streifen schneiden, diese in Speisestärke wälzen und in reichlich neutralem Öl knusprig braten. Auf Küchenkrepp, ein bisschen Salz, Chilliflocken, eine Prise Zucker.

Glasnudeln in heißem Wasser einweichen. Abgießen, abschrecken. Bambussprossen gut waschen, abtropfen. Gurke schälen, halbieren, Kerngehäuse raus und in feine Streifen schneiden. Reichlich Thai-Basilikum (elementar!) und etwas Minze zupfen.

Pro Rolle zwei Reispapierblätter (Asialaden) in lauwarmes Wasser tauchen und auf ein feuchtes Küchentuch legen. Aus allen Zutaten (wichtig: wirklich reichlich Kräuter) ein kleinen, längliches Häufchen legen, dann zuerst die Seiten des Reispapiers einklappen und dann alles, möglichst mit Spannung, zu einer Rolle formen. Auf einem Holzbrett ablegen.

Der Dip ist nicht original, sondern mit einfach so eingefallen, aber ich fand ihn geil. Also: Eine große Hand voll Erdnüsse ohne Fett rösten. In einem Mörser zerkleinern. Dazu: Saft einer Limette, reichlich helle und ein bisschen dunkle Sojasoße, ein Schuss Chillisoße und ein EL brauner Zucker. Gut vermischen und zusammen mit den Rollen reichen.

Die Rollen halten sich im Kühlschrank gut einen Tag lang und taugen deshalb auch als perfektes Lunch-Mitbringsel oder für Picknick & Co.

Anstatt Tofu kann man als Füllung auch gegartes, dünn geschnittenes Rindfleisch oder Hühnerfleisch, Pilze, blanchierte Garnelen, Eierstich und alle möglichen Gemüse verwenden.

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