Rote Beete Hummus

Hummus ist mal ein Hipster-Food, das ich mag. Es ist ja auch nicht neu, sondern im Nahen Osten praktisch ein Grundnahrungsmittel. Diese grellrote Variante mit roter Beete sieht krass aus und schmeckt wunderbar: zu Gemüse, Fladenbrot oder als Dip. Veggie, wie ich es mag.

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Kinderleichtes Blumenkohlcurry

Blumenkohl ist mir eines der liebsten Gemüse. Und eines, das so wunderbar für sich stehen kann wie sonst nur Spargel, Pilze oder Tomaten. Und mit dem sich zugleich wahnsinnig viel anstellen lässt. Dieses Curry hier klappt in gut 20 Minuten und man braucht dafür auch nicht nochmal in den Asialaden.

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Meine Tomatensoße für die kalte Zeit

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Gestern hatte ich außer Haus eine schreckliche Tomatensoße. Sauer, mit pürierten, bitteren Kernchen, getrocknetem Oregano, der auf der Zunge hängen bliebt, zähen Fetzen von Tomatenschale und halbgaren Zwiebelstückchen. Da wurde mir wieder einmal bewusst, wie oft selbst professionelle Küche dieses eigentlich einfache, schlichte Gericht versauen, indem sie es technisch schlecht kochen, zuviel hinzufügen und miese Ware verwenden. Deshalb wollte ich es heute nochmal gescheid machen. Außerhalb der Saison gibt es in meiner Küche keine frischen Tomaten, denn sie schmecken einfach nicht. Deshalb gibt’s hier ein kinderleichtes Rezept mit Dosentomaten und ein paar getrockneten Exemplaren, das wirklich jeder hinkriegt. Und dann ist dieses simple Gericht doch wieder ein Genuss.

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Sonntagsbraten: Butterzarte 100-Grad Lammschulter

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Bratensonntage gehören zu meinen schönsten kulinarischen Erinnerungen. Auf dem Land in Thüringen bis heute ein Muss. Sonst stimmt was nicht am Sonntag. Seit einer Weile ist das auch bei mir fast schon ein Ritual: Am Sonntag, gleich nach dem Frühstück einen Braten in den Ofen schieben, vergessen, rausgehen. Und sich beim Heimkommen freuen, dass die ganze Bude duftet. Tisch decken. Kerzen anzünden. In Ruhe und netter Gesellschaft essen. Und für das langsame Garen im Rohr eignen sich besonders gut günstige, durchwachsene Stücke, wie hier die Lammschulter. Schön durchzogen von Fett und Sehnen, die langsam schmelzen und das Fleisch zart und würzig machen. Diese Variante einer Lammschulter ist mit spontan beim Einkaufen im grandiosen türkischen Markt „Verdi“ in München eingefallen. Würziges, zartes Fleisch, über vier bis fünf Stunden langsam in einem Sud mit weißen Bohnen gegart. Kinderleicht gemacht, preiswert und locker genug für sechs Personen.

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Kaffeehaus

Kaffeehaus ist für Leute, die allein sein wollen und dafür Gesellschaft brauchen. So sagt man. Kann ich verstehen. Ich bin sehr gerne in Gesellschaft, genieße es aber auch mehr und mehr, dabei die Klappe zu halten.

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German Sushi

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Nachts im Schein des offenen Kühlschranks, vielleicht schon mit ein paar Getränken im Kopf, essen wir, worauf wir wirklich Bock haben. Käse- und Wurstscheiben zusammengerollt und in Majo getaucht. Brotscheiben mit Ketchup und Käse in der Mikro überbacken und in Worchestersoße ertränkt. Saure Gurken aus dem Glas und ein Schluck Gurkenwasser hinterher. Vor einer Weile gab es im Stern mal eine schöne Kolumne dazu, „Gelage im Stehen“. Und ratet mal, wer mitgemacht hat….

Gestern also das hier: Eine Scheibe gutes Graubrot, darauf Sahnemeerrettich, darauf Pfeffermakrele und obendrauf ein bisschen süße Sojasoße und ein bisschen grobes Salz für den Knack. Und beim Essen fiel mir dann auf: Das schmeckt nicht nur wirklich gut, auch im nüchternen Zustand, sondern es schmeckt auch ganz schön nach Sushi. Ich glaube, das gibt eine echt gute Vorspeise. Vielleicht noch mit einem kleinen bisschen Kresse obendrauf. Und vielleicht macht man es auf einer eckigen Brotscheibe, dann stimmt die Sushi Optik noch mehr.

Tröstende Kürbislasagne

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Langsam reichts mit dem Winter. Ich halt mich ja so gut es geht an die Jahreszeiten in der Küche. Aber langsam will ich wieder hellere, buntere Aromen. Um ein Herbst- und Wintergemüse hab ich aber bislang noch einen relativ großen Bogen gemacht, denn ich steh nicht so drauf: Kürbis. Entweder man macht ihn relativ pur, dann schmeckt er nach wenig, oder man gibt Curry & Co dazu, dann schmeckt er nicht mehr nach Kürbis. Dieses Rezept hier, eine Abwandlung einer Idee von Vincent Klink, umschifft beides: Kürbis pur in einem Umfeld, dass ihm wirklich schmeichelt, mit seinen beiden besten Freunden, Muskat und Salbei. Und so überstehen wir alle auch noch ein paar kalte Tage.

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