Maccheroni mit Blumenkohl-Pesto

dav

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Es war ein bisschen still hier in letzter Zeit. Das liegt daran, dass ich wirklich viel unterwegs war und, wenn daheim, ein paar Sachen ausprobiert habe, die ich nicht so überzeugend fand, hier aber nur Rezepte poste, die wirklich funktionieren. Und außerdem arbeite ich gerade an ein bisschen grundsätzlicheren Dingen in Sachen Küchen-Schreiberei. Aber hier nun ein Gericht, von dem ich meine, dass ich es klassisch italienisch noch nicht gesehen habe, das aber so schmeckt, als wäre es so. Ein cremig-nussiges Pesto mit leichten Röst-Noten, das sich perfekt um die Pasta schmiegt. Und einer der schönsten Einsatzmöglichkeiten für mein liebstes Wintergemüse Blumenkohl. Und: kinderleicht, vegetarisch, schnell und preiswert.

Rezept für vier Personen

Einen halben Kopf Blumenkohl grob hacken. Einfach kreuz und quer. Und dann in einer Pfanne mit 3 EL Butter und 1 EL Olivenöl auf mittelhoher Hitze hellbraun anbraten. Das dauert ein bisschen, es ist aber wirklich wichtig, dass der Blumenkohl Farbe kriegt, aber nicht verbrennt. Parallel 3 EL Pinienkerne wiederum hellbraun anrösten. Blumenkohl in eine Schüssel oder einen großen Mörser geben und entweder mit einer Gabel oder eben im Mörser zu einer groben Paste zerdrücken. Dazu dann eine Hand voll fein geriebenen Parmesan, einen kräftigen Schuss Olivenöl und etwas Zitronenabrieb. Nochmal gut vermischen und nochmal Salz checken.

500 g Pasta kochen. Es gehen gut Maccheroni, Penne, Orecchiette, Farfalle oder Fussili und überhaupt alles, was ein paar kleine Rillen und Ritzen hat, in denen sich das Pesto einnisten kann. Ist die Pasta fertig, eine Tasse Kochwasser aufheben. Pasta abgießen und tropfnass zusammen mit dem Pastawasser und einem Stück Butter in eine heiße Pfanne geben. Durchschwenken, Pesto dazu, vielleicht eine Minute mitlaufen lassen bis alles bindet.

Pasta auf vorgewärmte Teller geben, darüber noch ein bisschen frisch gemahlenen Parmesan, Pfeffer und Olivenöl.

Ich meine, das Pesto würde auch wunderbar im letzten Moment in ein Risotto eingerührt schmecken. Oder, mit Semmelbröseln vermischt, als Kruste auf einem Stück Fisch.

 

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