Die weltbesten hausgemachten Pommes

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Ich wollte eigentlich keine Pommes mehr selbst machen. Ich hab es ein paar Mal nach verschiedenen Methoden probiert und so richtig gut waren sie nie. Aber neulich sah ich in der wunderbaren Netflix Serie „Mind of a chef“ ein Fish & Chips Rezept von der englischen Köchin April Bloomfield und einmal wollte ich es dann doch noch versuchen. Herausgekommen sind die wahrscheinlich besten Pommes, die ich, inklusive irgendwelcher Frittenbuden, je gegessen habe. Und einfach ist das Rezept auch noch.

Rezept

Die Kartoffeln werden insgesamt dreimal gegart. Einmal gekocht und dann noch zweimal frittiert. So werden sie mega-knusprig und bleiben es auch eine ganze Weile. Und sie schmecken unvergleichlich kartoffelig.

Also: Große, vorwiegend festkochende Kartofeln gut waschen und in Spalten schneiden. Ich lasse die Schale dran.

Dann die Kartoffeln in gut gesalzenem Wasser so weit garen, dass sie durch sind, aber noch Biss haben. Kartoffeln durch ein Sieb gießen und zehn Minuten ausdampfen lassen.

In der Zwischenzeit in einem großen Topf reichlich neutrales Öl (Sonnenblume, Raps) soweit erhitzen, dass an einem hölzernen Kochlöffel Blässchen aufsteigen, wenn man den Stiel ins Öl hält. Dann die Kartoffeln ins Öl geben: Wichtig: Soviel Öl in den Topf, dass die Kartoffeln bedeckt sind, aber der Topf maximal bis zur Hälfte gefüllt ist. Dann auf mittelhoher Hitze (7 von 9) die Kartoffeln so lange frittieren, bis sie maximal ganz leicht hellbraun sind. Dann mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen und auf Küchenkrepp flach auslegen. Soweit kann man sie vorbereiten und auch ein paar Stunden liegen lassen, bis man sie braucht. Auf jeden Fall nochmal 10 min..

Für das finale Frittieren das Öl nochmal richtig heiß machen, aber nicht bis zum Rauchpunkt. Pommes nochmal rein und dann auf hoher Hitze hellbraun und richtig knusprig frittieren. Dann nochmal auf Küchenkrepp, kräftig salzen und gleich servieren.

Mit der Würze kann man natürlich variieren und z.B Salz mit zermörsertem Rosmarin und Zitronenabrieb mischen. Oder Paprika, Currypulver, Chilliflocken oder worauf man sonst Bock hat. Und natürlich alles an Soßen und sonstigen Beigaben, ganz nach Glaube.

 

2 Kommentare

  1. Gypsyguitars · 18 Days Ago

    Juuutes Rezept 😂

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  2. Gypsyguitars · 18 Days Ago

    Hat dies auf Jacksgypsyjazzguitars rebloggt und kommentierte:
    Suupi Rezept, Dankeschön!

    Gefällt mir

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