Neue Pastaform!

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Pasta Machen macht mich glücklich. Und immer mehr hab ich Bock drauf, Pasta nur noch mit einem Brett, vielleicht einem Nudelholz und meinen Händen zu machen. Diese wirklich simpelste, namenlose Form, habe ich gerade bei Jamie Oliver gesehen. Für mich ist das wie eine große Orecchiette. Und das hier war mein erster Versuch und ich finde, das hat gut geklappt. Allerdings fand ich, dass diese recht grobe Form nicht so gut zu meiner Soße aus Kürbis, Butter, Honig und Haselnüssen gepasst hat und das diese zwar gut, aber nicht richtig richtig gut war. Die Pastaherstellung will ich Euch aber nicht vorenthalten. Ich denke, sie passt fantastisch zu richtig kräftigen Soßen, wie Ragout, Bolognese oder auch als Beilage zu Schmorgerichten. Und ich glaube, dann ist sie fantastisch.

Nudelteig wie immer: Pro Person ein Ei und ca. 100 Gramm feinen Hartweizengries (zur Not geht auch normales Mehl, Pastamehl aus dem Supermarkt oder irgendwas, was ein bisschen griffiger ist – Wiener Griessler etc.). Ei mit dem Mehl vermischen und ein paar Minuten gut durchkneten bis der Teig gerade nicht mehr klebt. Wenn zu fest, ein bisschen Wasser, wenn zu weich, ein bisschen Mehl. Dann in Klarsichtfolie einwickeln und bei Zimmertemperatur 30 min. ruhen lassen.

Unbenannt

Zum Basteln: Ein Stückchen Teig abzupfen, zwischen den Händen wie zu einer kleinen Schupfnudel rollen, mit drei bis vier Fingern fest eindrücken, unter Drücken über das Brett ziehen so das sich der Teig um die Fingerkuppen wickelt, dann die bisher von einem abgewandte Seite nochmal ein bisschen platt drücken, so dass die Nudel überall ungefähr gleich dick ist und fertig. Auf einem leicht bemehlten Brett kann man die Nudeln ein bisschen liegen lassen bis man genug zusammen hat.

Schließlich Pasta in leicht kochendem, gut gesalzenen Wasser kochen. Frische Pasta braucht kürzer, als getrocknete, aber da die hier recht dick ist, dauert es schon ca. 5 min.. Einfach immer mal probieren.

Wenn Nudelteig übrig bleibt, hält er sich im Kühlschrank in Klarsichtfolie locker ein paar Tage. Früher war Pastamachen immer so ein Akt, fast schon eine Großproduktion. Heute mache ich nur ein bisschen, eben gerade so viel, wie man gleich verbraucht und hebe den restlichen Teig auf – irgendwas fällt mir damit immer noch ein….

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