Orecchiette mit gebratenen Blumenkohlbröseln

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Ich steh gerade so auf gebratenen Blumenkohl und es war auch noch ein halber Kopf da und so hab ich ein bisschen gegrübelt, was man noch damit anstellen könnte und das hier kam raus und es war wunderbar. Nussig, zart, mit leichtem Röstgeschmack. Und ein bisschen Zitronenabrieb nimmt dem Ganzen auch noch die letzte Prise Kohlaroma. Ich glaube nicht, dass das ein traditionelles italienisches Gericht ist, aber es könnte eines sein. Pasta mit Brokkoli ist absoluter Standard, das ist nicht so weit weg. Und außerdem typisch italienisch: in zehn Minuten gemacht, zwei Hauptkomponenten, ein, zwei Aromen aber tolle Harmonie. Ich finde, das ist eine typische „kleine Pasta“, also entweder ein Pastagang in einem Menü, oder ein kleines Abendessen.

Rezept für vier Personen:

Pastawasser aufsetzen, gut salzen und parallel zur Zubereitung des Blumenkohls 2-3 Hand voll Orecchiette kochen.

Einen halben Kopf Blumenkohl mit einer groben Küchenreibe (oder meinetwegen auch in der Küchenmaschine) zu Bröseln zerreiben. In einer Pfanne mit Butter, ein bisschen Olivenöl, 2 EL Semmelbröseln und einer angedrückten, ungeschälten Knoblauchzehe hellbraun anrösten. Den Abrieb einer Zitrone dazu. Salz, Pfeffer.

Pasta abgießen und in den Bröseln schwenken. Etwas Parmesan untermischen und gleich servieren.

Die Brösel sind genial. Die Idee ist, dem Blumenkohl die maximale Röst-Oberfläche zu geben. Das Zeug kann ich mir auch wunderbar als Beilage zu gebratenen Jakobsmuscheln vorstellen, oder man könnte ein Stück Kabeljau oder auch helles, zartes Fleisch damit gratinieren.

 

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