Veggie-Reis Paella-Style

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Nur dass das mal gleich klar ist: Das hier ist KEINE Paella – zu der braucht es Kaninchen, Hühnchen, Muscheln, Garnelen, Fisch, Safran und eine Menge Zeit. Aber: die Idee ist ähnlich – Reis, langsam gekocht, zusammen mit Sachen, die ordentlich Geschmack geben. Und ich meine wirklich: Mehr kann man aus zwei Hand voll Reis und ein bisschen Gemüse nicht machen. Vegan und zugleich absolut vollwertig ist es auch noch.

Rezept für locker 4 Personen

Zwei Karotten und zwei Paprikaschoten in mundgerechte, aber nicht zu kleine Stücke schneiden. Ein paar breite Bohnen kurz blanchieren, abschrecken und auch zerteilen. Ein bisschen vom Gemüse gröber lassen – für die Deko. Gemüse kann man natürlich variieren. Auch gut gehen u.a.: Kürbis, Pastinaken, Blumenkohl, Süßkartoffeln, Erbsen, Mangold, Spinat, Rüben, Mais. Aber nicht zu viel durcheinander.

In einer großen Pfanne, zu der es einen Deckel gibt eine gewürfelte Zwiebel, die Karotten und Paprika in reichlich Olivenöl anbraten. Dann 1 1/2 Tassen Rundkornreis dazu und mitbraten. Je einen EL süßes Paprikapulver und Kurkuma dazu und kurz mitschwitzen. Wer mag, kann auch einen TL geräuchertes Paprikapulver dazu geben – ist aber starkes Zeug. Dann mit einem Schuss Weißwein ablöschen, einkochen und dann mit Gemüsebrühe auffüllen, so dass die doppelt so hoch in der Pfanne steht, wie der Reis. Jetzt noch 1 Dose weiße Bohnen und 1/2 Dose Tomaten dazu. Die Brühe jetzt schon mit Salz und Chilliflocken abschmecken. Denn ab jetzt darf NICHT MEHR gerührt werden. Die übrigen Dekogemüse irgendwie hübsch oben drauf.

Deckel auflegen und bei niedriger Hitze (4 von 9) so lange garen, bis die ganze Flüssigkeit aufgesogen ist. Dann den Deckel abnehmen, die Hitze ein bisschen höher schalten. Jetzt braucht es ein bisschen Gefühl: Der Reis sollte idealerweise unten eine Kruste geben, aber natürlich nicht anbrennen. So lange alles beim kochen zischt und dampft, ist noch Flüssigkeit drin, so bald es anfängt, zu knistern, brät der Reis. Wenn es knistert, wieder runterschalten und ca. 10 min. bei niedriger Hitze laufen lassen. Sollte irgendwas auch nur annähernd verbrannt riechen, sofort Schluss, am besten davor. Man kann einmal mit einem Esslöffel bis zum Boden graben und eine Probe machen. Wer das mit der Kruste nicht gleich hinbekommt  – es schmeckt auch so prima. Die Paella sollte auf jeden Fall nicht schlotzig sein wie ein Risotto, sondern eher körnig – vielleicht ein bisschen so wie der Klebreis beim Chinesen.

Das Ding ist wirklich super: Mit ein bisschen Übung macht es sich von alleine, nur ein Topf Aufwasch. Und auch als vegane Mahlzeit absolut vollwertig: Gutes Eiweis von den Bohnen, nicht zu denaturierte Kohlenhydrate vom Reis, Vitamine und Pflanzenstoffe vom Gemüse und ein bisschen gutes Fett vom Olivenöl.

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