Toskana #1 – Angekommen

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Keine Angst – das wird jetzt nicht das Toskana-Reise-Blog der Familie G. aus M. mit netter Powerpoint Präsentation am Ende zum Runterladen. Und, nein, ich mach hier auch nicht auf Jamie Oliver, nerve die Einheimischen und erzähl Euch etwas über meine dadurch erfahrene Mensch-Werdung. Und Toskana-Reiseführer, ob on- oder offline gibt’s auch in Massen – überlassen wir sie den Leuten, die sich wirklich auskennen. Meine persönlichen Entdeckungen mögen für mich schön und interessant sein, aber wer will schon meinen Urlaub nachspielen. Und für alle, die unausgegorenen Touri-Kram wollen, gibt’s Tripadvisor. Nein, hier soll es darum gehen, was die Gegend Küchen-mäßig mit mir macht. Und so ein Stückchen Toskana-Feel nach Hause schicken.

Dabei:

  • An Fotos wird nicht rumgebastelt. Im Moment ist es so heiß, dass wir nur später abends essen, dann ist das Licht hier schummerig und selbst das Handy macht nur unscharfe Fotos. Posten werd ich sie dennoch, wenn das Rezept gut ist.
  • Hier ist nichts 100% original / tradizionell. Wer das will, soll einen Italiener fragen oder ein Kochbuch kaufen.
  • Mit ist es prinzipiell peinlich, Restaurant-Essen zu fotografieren. Es sei denn, es ist so bemerkenswert, dass es sein muss. Deshalb gibt’s hier hauptsächlich Selbstgekochtes.
  • Am Schluss gibt’s auch noch einen Schwung Touri-Fotos und die entsprechende Schwelgerei. Vorher halte ich mich zurück von wegen „flirrendes Licht“ und so weiter.

Was die Gegend, was Italien allgemein mal wieder mit mir macht: meine Küche und die dazugehörige Denke auf’s Wesentliche reduzieren. Der alte und doch wahre Spruch: nicht überlegen „was kann ich noch dazu tun“, sondern: „was kann ich noch weglassen“. Ich merke schon jetzt, dass ich, so lange ich hier sein werde, wohl vor allem Klassiker kochen werde. Die aber, mit den, eben hier wirklich verfügbaren, perfekten Zutaten. Und da sind wir dann auch schon: so wird eine simple Pasta mit Tomatensoße, Mozzarella und Basilikum ein absoluter: mit superreifen, erntefrischen Tomaten, perfektem Mozzarella und Parmesan, super Olivenöl und einem Bündel kräftig duftendem Basilikum.

Rezept: Pasta mit Tomate, Mozzarella und Basilikum

Vollreife Eiertomaten (San Marzano) achteln. Mit Schale, Kernen, allem. Einen Topf mit etwas Olivenöl geben, etwas salzen, zwei angedrückte Knoblauchzehen und eine Tasse Wasser dazu und ca. 45 min. ganz weich köcheln lassen.

Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen.

In die Tomatensoße eine Hand voll grob geschnittenes Balsilikum geben. Dann die Pasta dazu. Zu allem zwei Kugeln zerpflücktn Mozzaralla und noch 1 min. unter rühren ziehen lassen.

Auf vorgewärmte Teller geben, frisches Basilikum, Olivenöl und Parmesan drauf und gleich verspeisen.

Mehr geht irgendwie nicht.

 

 

Ein Kommentar

  1. Ursula · August 8, 2017

    Mmhhh, lecker! Stimmt, mehr geht nicht. Schöne Grüße in die Toskana!

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