Wer san mia?

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Mich treibt immer wieder der Diskurs Münchner / Preisn um. Auf der einen Seite meine ich, jeder soll da leben und so leben, wie er mag. Auf der anderen Seite liebe ich diese Stadt auch wegen ihres besonderen Charakters, der leider in der Tat immer mehr flöten geht.

Ich meine, es ist gut, dass man, wenn man irgendwo hinzieht, man raus geht aus seinem Schneckenhaus, auch wenns einen immer mal vor den Kopf stößt, und sich die Stadt, das Land, die Leute, erarbeitet. Indem man was kapiert, von der Kultur, von der Geschichte, und sich mit diesen Dingen auseinandersetzt. Und in München als Auswärtiger eben nicht in seinem Freundeskreis aus Münsteraner Jung-Architekten und Wiesbadener Zahnärzten schmort. Ich glaube, dieses Thema gibt es in vielen Großstädten – in München und Berlin ist es wohl am deutlichsten spürbar.

Es geht nicht darum, sich unterzuordnen. Ich als Ossi fühle mich hier nach acht Jahren als Münchner. Aber auch, weil ich mich der Stadt geöffnet habe, mich auch mal zurücknehmen konnte und nicht immer meinen Ossi-Stolz, den ich eh nicht hab, vor mir hergetragen hab. Ich meine, egal wo man auf der Welt ist, man soll sich selbst nicht aufgeben, aber man soll den Orten erlauben, wirklich ein Teil von einem zu werden. Sonst wird man nicht glücklich. Oder zumindest: immer ein Preis‘. Tu was für Deine Stadt!

Rumpsteak, Gorgonzolasoße, Blattspinat

 

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Ich hab eine Weile überlegt, ob ich das hier blogge. Weil: Ich hab mir mal vorgenommen, nicht so viel über Sachen zu schreiben, die eh jeder kennt, obwohl ich total drauf steh. Also keiije Wienerschnitzel, keinen Kartoffelsalat, keine Frikadellen… Wo ist der Witz? Aber bei DEM Ding hier dachte ich am Ende doch, obwohl total klassisch: ich hab was gelernt. Und außerdem meine ich: zumindest dieser Blog hier soll auch immer mal wieder einfach Anstoß sein für die Frage „Was koch ich den heute?“. Denn: Gut war’s.

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Geschmortes Red-thai-curry Hühnchen mit Paprika, Pilzen und Zuckerschoten

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Ich glaube nicht, dass das ein original Thai Rezept ist. Aber da ich schon immer fand, das butterweich geschmorte Hühnerkeulen viel besser sind, als lahme Hühnerbrust, steh ich drauf. Und ich glaube, auch kaum ein Thai würde das stehen lassen. Ein mega aromatisches Rezept, das wirklich jeder hinbekommt, mit Zutaten, die man leicht bekommt, von einer gescheiten Currypaste mal abgesehen…

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Pfifferling-Risotto

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Nach dem Spargel kommen die Pfifferlinge. Für mich immer ein ambivalentes Vergnügen: richtig schöne zu kriegen ist echt nicht so leicht (ich habe mir die hier wirklich einzeln aus ein paar großen Körben zusammengesucht) und der Putzaufwand ist erheblich. Aber wenn ich mal gute krieg, mach ich das hier – und das war schon was….

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Gastbeitrag für die QVEST

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Heute bin ich wirklich hocherfreut, im aktuellen München Heft des wunderbaren Lifestyle-Magazins QVEST als Autor und Fotograf einer großen Geschichte über das Münchner Westend dabei zu sein.

Das Heft gibt es jetzt überall im Handel oder online im Qvest Shop.
Mehr ein Buch, als eine Zeitschrift. Und jeden Cent wert.

 

Gebratene Baby-Artischocken „Verdi“ mit gegrillten Paprika, kleinen Kartoffeln, Ruccola und Koriander-Minz Joghurt.

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Hier in München gibt es einen wunderbare „türkischen“ Supermarkt namens „Verdi“. Heute war ich wieder mal da und hab mich überwältigen lassen von dem Angebot an, besonders, Gemüse und Kräutern. Und hab mich zum ersten Mal an frische Artischocken getraut. Und weiß jetzt: die sind ein absoluter Hochgenuss, kein Vergleich zur Dosenware. Aber einer, den man sich wirklich mühsam erarbeiten muss.

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