Tomahawk Steak mit einer Art Chimichurri

IMG_7037

Das Tomahawk Steak ist meiner Meinung nach ein dickes Stück Entrecote am Knochen. Also ein besonders gut durchwachsenes, und damit saftiges, aromatisches Stück. Und mit seiner Größe von 800 – 1200 Gramm locker groß genug für zwei bis drei Personen. Und für Leute, die nicht so beim allgemeinen Zartheitswahn dabei sind, sondern auf Geschmack und ein bisschen Biss stehen. Für mich ein Lieblingsstück, das ich jedem Filet vorziehe.

Rezept:

Das Steak eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank und ggf. der Vakuumverpackung nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Außen eventuelle Sehnen (weiße, glänzende Fasern) abschneiden. Fett (weiße, matte Fasern) dranlassen. Mit ein bisschen neutralem Öl (kein Ölivenöl) leicht benetzen und kräftig von beiden Seiten salzen – ist ein dickes Stück, das verträgt ordentlich Salz.

Dann in einer großen, möglichst schweren Pfanne auf hoher Hitze ohne weiteres Öl pro Seite ca. 4-5 min. scharf anbraten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter geben und für ca. eine Stunde in den auf 100 Grad vorheheizten Ofen. Zum Gargrad prüfen entweder ein Fleischtermometer benutzen – ca. 56 Grad sind medium. Ich brauch das nicht – leiht auf das Fleisch drücken, wenn es sich nicht mehr weich anfühlt, sonden Spannung hat, aber noch nicht hart ist, ist es gut medium. Das finde ich bei einem solch durchwachsenen Stück auch wichtig. Medium rare und alles drunter ist zäh. Dann unbedingt auf einem Holbrett mit ein bisschen Küchenpapier zehn Minuten ruhen lassen.

Für die Würzsoße in einem Mörser eine Hand voll geschnittene Petersilie, eine geschnittene Chillischote, eine Knoblauchzehe, den Saft 1/2 Limette, einen ordentlichen Schuss Olivenöl und Salz und ein bisschen Zucker zu einem groben Pesto zerstampfen.

Fleisch mit einem scharfen Messer möglichst schräg in 1 cm dicke Streifen schneiden und mit der Soße servieren.

Ich brauch da ganz, ganz wenig dazu. Am liebsten einen Romanasalat, vielleicht mit einem Ceasar’s Dressing. Und Ende. Was übrig bleibt geht wunderbar dünn aufgeschnitten am nächsten Tag kalt auf Sandwiches oder mit Bratkartoffeln.

IMG_7031

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s