Neun preiswerte Dinge, die in jeder Küche viel mehr Spaß am Kochen bringen

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Vergesst den blöden Thermomix. Diese neun Dinge für die Küche kosten kaum was, bringen aber dafür viel. Und machen mehr Lust aufs Kochen. Und micht würde interessieren: Ohne welches Hilfsmittel geht es in Eurer Küche gar nicht mehr?

EIN ordentliches, großes, scharfes Messer. Und noch ein kleines.

Das ist mir wirklich schon lange ein Anliegen: Kein normaler Hobbykoch BRAUCHT einen Messerblock mit sieben verschiedenen Messern. Einen zu haben schadet nicht. Aber das Bild ist in der Regel: zwanzig Messer, oft sogar teuer und keines schneidet. Stumpfe Messer sind eine Qual, wer sich einmal ans Gegenteil gewöhnt hat, wird mir zustimmen. Nicht nur, dass man mit denen nicht gescheid arbeiten kann, man rutscht auch eher ab und schneidet sich.

Mein Küchenmesser, das ich seit bestimmt 15 Jahren täglich benutze, ist aus dem Supermarkt und hat um die 20 Euro gekostet. Und ich kann damit alles machen, dazu, sicher gut, noch ein ganz kleines, besonders zum Gemüse Putzen. Und das reicht im Prinzip. Hauptsache, man hält die Teile scharf. Und da sind wir beim Problem. Die meisten Leute, mich lange eingeschlossen, wissen nicht, wie.

Elektrischer Messerschärfer und ordentlicher Wetzstahl

Ich hab mich auch ewig mit dem Wetzstahl abgemüht und ewig tat sich wenig bis nichts. Ich schob das immer auf die Messer und wollte schon was RICHTIG teures kaufen. Dann entdeckte ich irgendwann beim Lidl einen elektischen Messerschärfer für 15 €. Naja, einen Versuch ist es Wert, dachte ich. Und was soll ich sagen – seitdem habe ich scharfe Messer und mein 20 € Teil bleibt.

Das Ding ist nämlich meiner Erfahrung nach: Der Wetzstahl taugt zum täglichen Nachschleifen. Wenn man das aber nie gemacht hat und ein Messer erst richtig stumpf ist, bringt das nicht mehr viel. Dann müssen die Dinger entweder zum Schleifen (das kostet aber pro Messer gerne schon mal 10 €) oder man zieht sie eben ein paar mal durch den elektrischen Schleifer. Wenn man dann noch immer mal mit dem Wetzstahl drüber geht (flacher Winkel, immer wieder abwechselnde Seiten, wenig Druck, und es geht nicht um schnell, sondern um genau!), passt alles.

Damit die Messer scharf bleiben: nie in die Spülmaschine, nach dem Schneiden von säurehaltigen Lebensmitteln gleich spülen, wenn man mit der Messerkante geschnittene Sachen vom Schneidebrett irgendwo hinschiebt, immer denn Messerrücken verwenden, nicht die Klinge. Nach harten Schneidearbeiten wie Hühnerkarkassen etc. nachschärfen.

Großes, stabiles Schneidebrett

Wenn ich irgendwo zu Besuch bin, kann ich eine Sache wirklich nicht sehen: Wenn sich Leute auf kippeligen kleinen Frühstücksbrettchen mit winzigen kleinen Messerchen an irgendwas abmühen. Für ich meine 20 € bekommt man bei Ikea große Bambus-Arbeitsbretter. Dann hat man PLATZ. Es reicht, die abzuwischen. Ein Extrabrett, am besten aus Plastik, für Fleisch und Fisch, sollte man haben. Und nach ein paar Jahren ersetzt man die Fläche.

Not-Tipp für kipppelde Schneidebretter: Ein Küchentuch drunter und es geht.

Ausreichend große Töpfe und Pfannen

Selbe Sache wie mit den Brettern: Ich hab nie verstanden, warum Leute als Haupt-Pfanne irgendwas haben, in dem vielleicht ein Spiegelei Platz hat. Ordentliche Pfannen kosten nicht die Welt. Eine große, am besten auch mit hohem Rand und Deckel, die man vielleicht auch noch in den Ofen stellen kann und man hat viel mehr Spaß.

Pfeffermühle

Dazu sag ich nicht viel. Fertig gemahlener Pfeffer ist Mist. Außerdem kann man auch Gewürzmischungen  etc. drin mahlen.

Allzweckreibe

Seit ein paar Jahren eine (ausnahmsweise gute) Mode: die schmalen, langen Allzweckreiben. Ich kann fast nicht mehr ohne: Parmesan, Knoblauch, Ingwer, Muskat, Zitronenabrieb – alles geht schnell und ohne Kraft und die Dinger sind schnell wieder sauber. Viel besser, als die gute alte Vierkantreibe, die ich nur noch für Kartoffeln benutze.

Küchenzange

Noch eine gute Mode. Metallzange mit Plastik“greifern“. Ich benutze ja eigentlich wann immer es geht meine Hände, denn die sind am präzistesten und halten auch langsam ordentlich Hitze aus. 🙂 Aber irgendwo ist Schluss. Mit den Zangen kann man optimal arbeiten, gut anrichten, Sachen wenden, umrühren…

Mörser

Kein Muss, aber einfach sexy. Bloß nicht im Küchengeschäft kaufen, sondern im Asialaden. Da kosten die DInger fast nichts. Selbst gemachtes, frisches Kräutersalz, Gewürzmischungen nach Bedarf, Pasten, Pesto, Nüsse – damit kriegt man alles fein gemahlen und es macht Laune.

Pürierstab

Geht gar nicht ohne, dennoch meine ich, viele Leute haben keinen. Suppen pürieren, Soßen aufschäumen, alles Mögliche zerkleinern, Milchshakes und Blitzeis machen, zur Not auch Sahne schlagen und Milchschaum machen. Ich meine: Es gibt im Ergebnis kaum was, was ein Thermomix kann, was man nicht auch mit einem Kochtopf und einem Pürierstab hinkriegt.

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