Rotes Garnelen-Curry mit grünen Bohnen und Paprika

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Langsam hab ich den Dreh raus. Eines der besten, weil rundesten Currys, die ich bisher gemacht habe. Vor allem hab ich verstanden: Es geht um die Harmonie der Zutaten: Also, zum Einen: nicht sechs Gemüse, sondern lieber zwei, drei, die in sich passen und auch gut mit der Protein-Zutat (also hier den Garnelen) harmonieren. Und es geht um die Balance aus Schärfe, Süße und Salzigkeit in der Soße. Dafür reichen: Eine gute Currypaste,  (Palm)Zucker, Fischsoße und Kokosmilch.

Rezept:

Breite, grüne Bohnen putzen und blanchieren. Dann abschrecken und in feine Streifen schneiden. Eine rote und gelbe Paprika ebenfalls putzen und in feine Streifen schneiden. Zwei Hand voll Garnelen mit Schale in einer großen Pfanne mit etwas neutralem Öl anbraten, dabei ein bisschen salzen. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

In der selben Pfanne die Gemüstestreifen kurz anbraten. Dann an den Rand schieben, in der Mitte ein Stück Palmzucker oder 2 EL braunen Zucker schmelzen und ca. 1 – 2 EL rote Currypaste (je nach gewünschter Schärfe) dazu geben und einen Moment mit anbraten. Dann mit einer Dose Kokosmilch ablöschen und kräftig Fischsoße dazu. Einmal aufkochen, dann runterschalten, die Garnelen dazu und alles noch ein paar Minuten ziehen lassen. Abschmecken mit Salz und Zucker. Fertig.

Ich meine, es gehört wirklich ein bisschen Reis dazu. Ich merke oft, dass viele Leute nicht wissen, wie man den (ohne Kochbeutel) kocht, dabei ist es ein Witz: 1 Tasse Reis und 1 1/2 Tassen Wasser mit ein bisschen Salz in einen Topf geben. Deckel drauf und bis zum Schluss auch drauf lassen. Einmal auf volle Hitze aufkochen. Dann ca. 10 min. auf ganz ganz niedriger Hitze weiter (2 von 9) und dann vielleicht nochmal 10 min. ganz ohne Hitze stehen lassen. Man kann ein paar Sachen beim Kochen mit reingeben: eine ganze, geschälte Zwiebel, Kurkuma, getrocknete Chillischote, Zimt, Kardamom, Nelken, Anis. Und am Schluss natürlich nach Laune ein bisschen Butter, Zitronensaft, Kräuter….

2 Kommentare

  1. lieschenmuellergaertnert · Mai 6, 2017

    Du sprichst mir aus dem Herzen! So in etwa mach ich das auch. LG Annette

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  2. michagottfried · Mai 6, 2017

    Wunderbar! Ich hab die Sache früher immer überladen. Zuviele Zutaten, zuviele Gewürze. Ich finde, so ist es wirklich eines der einfachsten und vielseitigsten Gerichte, die man so machen kann. Ggf. auch ohne Fisch und Fleisch.

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