Risotto mit Radiccio und grünem Spargel mit Parmaschinken

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Ich gebe gerne zu: optisch ist das, zumindest hier auf dem Foto, sicher Geschmackssache. Und Risotto mit Radiccio ist es, durch seine leicht bittere Note, ganz sicher auch. Ich steht total drauf, vor allem hier, in der Verbindung mit zartem Spargel, der auch eine leichte Bitternote, aber auch Süße mitbringt. Und dem würzigen Speck, der da gut gegenhält. Ich fands ganz, ganz toll. Und die Nummer mit dem Spargel kann man natürlich auch ohne Risotto machen, die Dinger werden weggehen wie nix.

Rezept

Für das Risotto in einem großen Topf eine fein geschnittene Zwiebel in Olivenöl ganz weich schwitzen, dann Risottoreis dazu und den ein paar Minuten anbraten. Eine fein geschnittene Knoblauchzehe und eine große Hand voll fein geschnittenen Radiccio dazu und noch ein paar Minuten mitlaufen lassen. Dann mit einem ordentlichen Schuss trockenem Weißwein ablöschen. Köcheln, bis der verkocht ist. Dann auf mittlerer Hitze immer wieder mit heißer Gemüsebrühe auffüllen und oft rühren, immer kellenweise Brühe, bis der Reis die aufgesogen hat, dann wieder mehr. Instant Brühe KEINE Alternative.

Gegen Ende den Spargel zubereiten: Die Enden vom grünen Spargel großzügig abschneiden (können mit in die Brühe). Jede Spargelstange mit einer halben Scheibe Parmaschinken (oder irgendeinem anderen, netten, luftgetrockneten Schinken) einwickeln. Spargel auf mittlerer Hitze in etwas Olivenöl langsam braten. Am Schluss ggf. kurz hochstellen, um den Speck knusprig zu kriegen. EIn paar Tropfen Balsamico sind auch nett.

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Wenn die Risottokörner gar, aber noch leicht al dente sind, Topf vom Herd nehmen, eine Hand voll geriebenen Parmesan, ein ordentliches Stück Butter und reichlich Pfeffer aus der Mühle dazu geben und mit einem Holzlöffel kräftig rühren damit alles emulgiert und cremig wird. Das Risotto sollte sich nicht wirklich zum Haufen staplen lassen, sondern leicht zerfließen. Cremig wie eine Welle, „al onda“, aber eben noch mit ganz leichtem Biss in jedem Korn.

Eine Kelle Risotto auf einen, unbedingt vorgewärmten, Teller geben, Parmesan drüber. Darauf ein bisschen Spargel anrichten, ein bisschen frisches Olivenöl, vielleicht ein paar Tropfen Balsamico und noch ein bisschen Parmesan.

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