Mit Chorizo gespickte Maishähnchenbrust mit Pak Choi und Thai Curry Soße

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Ein Gericht, das zwar relativ fein wirkt, aber sehr, sehr kräftig und würzig schmeckt. Die Idee , eine Hühnerbust so zu füllen hab ich von Schuhbeck – was er genommen hat, weiß ich nicht mehr, ich glaube, Paprika. Ich denke, das Prinzip ist gut, man kann eine Menge als Füllung benutzen: Gemüse, getrocknete Tomaten, Speck, Salami, Schinken, Kräuter, Käse, Trüffelscheiben, vielleicht sogar halbierte Garneelen….

Rezept

Es geht nur mit Hühnerbrüsten mit Haut. Wenn man die nicht ausgelöst kriegt, einfach 1-2 ganze Hühner kaufen, Brüste auslösen (ist nicht schwer, einfach am Brustbein runterschneiden und dann weiter am Knochen lang) und aus dem Rest Frikassee, Eintöpfe, Coq au vin oder sonstwas machen oder die Keulen und Flügel einfach einfrieren). Haut vorsichtig von der Brust klappen, aber nicht ganz abziehen. Dann vier schräge Schnitte machen und in die Schlitze je eine dünn geschnittene Scheibe Chorizo und ein Blatt Koriander geben. Dann die Haut wieder sorgsam draufklappen.

Dann auf der Hautseite salzen und in einer Pfanne mit ein bisschen Öl langsam braten, auf ca. 7 von 9. Ofen auf 120 Grad vorheizen. Wenn die Haut schön braun ist, auch die andere Seite etwas salzen, Fleisch umdrehen und 2-3 min. braten. Dann auf einen Teller legen und für ca. 15 min. im Ofen garziehen lassen.

Für die Soße einen gehäuften TL rote Thai Currypaste und braunen Zucker in den Bratsatz der Pfanne geben und einen Moment anbraten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und einreduzieren. Dann einen Becher Sahne dazu und nochmal reduzieren. Wenn die Soße zur gewüschten Konsistenz einreduziert ist, mit Salz, Chilliflocken und ggf. ein bisschen Zitronensaft und -abrieb abschmecken.

Hühnerbrust vor dem Servieren fünf Minuten außerhalb des Ofens ruhen lassen. Die ausgetretene Flüssigkeit mit in die Soße geben. Fleisch aufschneiden, ich hatte ein bisschen gebratenen Pak Choi dazu, und natürlich die Soße.

Grundsätzlich zu Soße: Es sieht viel schicker aus, wenn man beim Anrichten nur ein bisschen Soße auf den Teller gibt. Aber ich meine: WENN man eine Soße macht, dann soll die so sein, dass mindestens drei Löffel davon zum Gericht passen und auch drauf kommen. Sonst lass ich es lieber. Ein paar Soßentropfen, die im Nu kalt werden und geschmacklich nichts beitragen, sind albern. Fast so albern wie die bescheuerte Balsamicocreme, die vor ein paar Jahren überall auf die Tellerränder gekleckst wurde. Für mich in Restaurants (!) ein Indiz für schlimmes Möchtegern. Zu Hause kann eh jeder machen, was er will.

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