Tortellini mit Auberginen-Kartoffel-Parmesan-Füllung in Gemüsebrühe

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Oh Mann! Von Allem, was ich hier schon so gekocht habe, kommt wahrscheinlich wenig so sehr an meine Vorstellung von einem perfekten Gericht ran, wie das hier. Tortellini, in einer klaren, kräftigen Gemüsebrühe, mit ein paar Kräutern und Erbsen, gefüllt mit einer Auberginencreme mit etwas Kartoffel und Parmesan. Klar, rein, handwerklich, rund, leicht. Und durch und durch selbstgemacht.

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Zweimal Wien kulinarisch

Über den Naschmarkt als Ganzes, den Bauch der Stadt, ist schon so viel geschrieben, dass ich das nicht auch noch machen brauche. Hingehen sollte man aber natrürlich unbedingt. Von mir gibt’s zwei kulinarische Orte, von denen ich überzeugt bin, dass sie von ihrer Qualität, Autentizität und Gemütlichkeit zu den allerbesten der Stadt zählen und gleichzeitig genau nach meinem Geschmack zwischen Klasse und Bodenständigkeit liegen. Das „Urbanek“ am Naschmarkt und das „Magazin drei Hacken“ im ersten Bezirk unweit des Stephansdoms.

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Frittierte Kochbananen

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Ich hab die Dinger immer wieder auf Kuba gekriegt. Und ich finde: mindestens so gut, wie gute Pommes oder Bratkartoffeln. Richtig knusprig, kartoffelig und ganz leicht fruchtig. Eine super Beilage, eigentlich zu Allem, zu dem man auch gebratene oder frittierte Kartoffeln essen würde, traditionell zu schwarzen Bohnen, Schweinefleisch und Reis. Oder, zum Beispiel mit einem kleinen Dip aus Sauerrahm, Limette und ein bisschen Salz und Kreuzkümmel ein super Snack. Oder pur zusammen mit einem Cocktail oder Longdrink. Tolles Zeug.

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Verkackt: Worst of 2016

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Ach sieht das hier immer schön aus, gell? Aber wichtig: Was schön aussieht, muss nicht gut schmecken. Und was hässlich ist, kann durchaus lecker sein. Diese Gerichte hier waren beides nicht – weder hübsch, noch lecker. Sondern einfach nur Mist. Meine worst-of-2016. Zum Auftakt: Okra in Tomatensoße mit Feta. Nein, schmecken gar nicht schleimig… DOCH, tun sie. Bei mir jedenfalls. Dazu eine saure Tomatensoße und aus Hilflosigkeit noch ein Stück schönen Feta in die Sache versenkt. Merke: Schlechten Gerichten keine guten Zutaten hinterherwerfen.

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Parmigiana di Melanzane

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Ich fasse es nicht, dass ich diesen absoluten Klassiker noch nie gemacht habe. Sicher eines der geilsten Gemüsegerichte, bei dem man absolut nix vermisst. Ganz wichtig scheint mir: versucht, die violetten, runden Auberginen zu bekommen. Oft gibt es die in türkischen Gemüseläden oder Supermärkten. Sie sind ungleich zarter und aromatischer als die langen, schwarzen. Macht eine  riesen-Unterschied. Im Zweifel geht es aber natürlich auch mit den „normalen“.

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Fish & Chips hausgemacht

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In einem klugen Buch über Ernährung las ich neulich, es sei ok ALLES zu essen, wenn man es nur selbst zubereitet. Das bezog sich vor allem auf Süßigkeiten, Junkfood etc.. Auch wenn mir die Regel ein bisschen zu absolut ist, stimme ich im Kern zu: die Industrie hat sich darauf spezialisiert, eigentlich aufwändig zu machende Sachen wie Kekse oder Chips auf die billigste Art herzustellen und in Masse an die Leute zu bringen. Nix gegen ein paar Pommes. Aber wenn man sich die Mühe macht, die hin und wieder selbst zu machen, schmecken sie erstens besser und man isst sie sicher auch bewusster und nicht so oft.

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