Anna-Maris Feierabend-Curry

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Ich hatte hier ja schon ein paar Curryrezepte, aber erstens ist diese Zutatenkombination neu und zweitens habe ich das Ganze nochmal ein bisschen vereinfacht, so dass es ABSOLUT alltagstauglich ist. Denn ich meine, so, nämlich vegan, mit viel Gemüse, gutem Eiweiß und viel viel Geschmack sollten wir oft essen. Und das ist jetzt ein Rezept, dass meine geliebte Frau auf Anhieb, ohne jedes Eingreifen von mit und ohne großes Abschmecken und Gewürze-Balacieren hingekriegt hat. Und zwar in knapp 15 Minuten. Schneller kommt der Bringdienst auch auf keinen Fall.

Rezept

Erst die Gemüse vorbereiten: Grüne Bohnen putzen, halbieren und bissfest blanchieren. Eine große Süßkartoffel in Würfel schneiden, ein paar kleine Maiskolben längs halbieren, eine große rote Zwiebel in Stücke schneiden. Einen Block Tofu in Würfel schneiden.

In einem Wok oder einer großen Pfanne das oben angesetzte Fett einer (ungeschüttelten) Dose Kokosmilch erhitzen (wenn da keins ist, eben ein bisschen neutrales Öl). Darin 2 EL rote Thai Currypaste und 1 EL braunen Zucker (oder Palmzucker) anbraten bis einem die Curryschärfe in der Nase kribbelt. Dann mit einer Dose Kokosmilch ablöschen und ein paar ordentliche Spritzer Asia-Fischsoße dazu.

Dann zuerst die Süßkartoffel dazu, bis diese fast weich ist (auf mittelhoher Hitze ca. 10 min.), auf halber Strecke (nach ca. 5 min.) auch die Zwiebel. Dann, nur noch für weitere 5 min. den Mais und den Tofu. Zwischendurch immer mal umrühren. Wenn die Soße zu stark einreduziert, ein bisschen Wasser dazu.

Wenn alle Gemüse gar sind, aber noch Biss haben mit Salz, Zucker und Limettensaft abschmecken. FERTIG.

Reis geht natürlich gut dazu. Ich brauchte ihn diesmal gar nicht.

Zu den Asia Zutaten wie Currypaste, Fischsoße, Tamarindenpaste, Austernsoße oder Kokosmilch: Wenn möglich im Asialaden und nicht im Supermarkt kaufen. Sie kosten da die Hälfte und sind viel besser. Auch eine offene Packung Currypaste hält sich im Kühlschrank ewig, ebenso die Soßen. Und die Kokosmilch ungeöffnet auch. Man kann sich also ruhig einen kleinen Vorrat anlegen. Und wenn ich manchmal sehe, das ein Stück Tofu im Supermarkt im Vergleich kostet, wird mir auch ganz anders. Und zuletzt: Immer mehr Asialäden, natürlich vor allem in den Großstädten, haben auch ein kleines Kühlhaus für die frischen Sachen. Einfach reinschauen und alles mitnehmen und ausprobieren – Babyauberginen, Wasserkastanien, Bambus, lange Bohnen, Sprossen, Kochbananen, Jukka…. Es ist in der Regel toll. Frische Gewürze wie Zitronengras oder Limettenblätter lassen sich auch super einfrieren. Also keine Sorge wegen der nicht ganz alltäglichen Zutaten.

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