Rösti nach Andreas Schaerer

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Ich merk immer wieder, wie wenig mich die sogenannte „kreative“ Küche interessiert und wie sehr die traditionelle. Ein perfektes Rösti ist eigentlich die absolute Verkörperung dessen, was diese Küche ausmacht: drei Zutaten – Kartoffeln, Salz, Butter, handwerklich gut verarbeitet und es kommt etwas raus, was man immer und immer wieder haben will. Ich finde das wunderbar.

Auf die Idee, mal wieder ein Rösti zu machen, kam ich durch einen sehr netten, feucht-fröhlichen Abend mit dem unglaublichen schweizer Sänger und Komponisten Andreas Schaerer. Fantastischer Typ. Und dem Vernehmen nach ein super Koch. Und da er in Bern lebt, kamen wir bald auf DIE Rösti. Und tatsächlich waren wir uns einig in der Mache. Die geht so, und NUR so:

Rezept

Ein paar vorwiegend festkochende Kartoffeln in der Schale FAST fertig kochen. So, dass man sie noch pellen und reiben kann, ohne dass Kartoffelbrei rauskommt. Und dann genau das tun, auf der groben Küchenreibe. Dazu NUR Salz. Sonst nix, kein Pfeffer, kein Muskat, kein Ei. NIX. NADA. ZIPP.

Dann in einer großen, möglichst schweren, beschichteten Pfanne eine recht unvernünftige Menge Butter schmelzen, die Kartoffelnreibe in die Pfanne geben und nur ganz leicht (!!!) andrücken. Kein Beton. Und dann auf Stufe 6 von 9 locker eine Viertelstunde braten und dabei GANZ IN RUHE lassen. Dann entweder mit Schwung oder einem Teller wenden und die andere Seite nochmal 10 – 15 min. aufknuspern lassen. Ziel: außen knusprig, innen fluffig und nicht trocken.

Ich finde, es geht absolut wunderbar pur, nur mit einem Salat. Andreas empfiehlt ein Spiegelei dazu und / oder die Rösti mit ein bisschen Käse kurz zu überbacken. Und königlich wird es natürlich, wenn es ein Züricher Geschnetzeltes dazu gibt. Und ich könnte mir auch ein schönes Stück gebratenen / oder Räucherlachs und ein bisschen Schnittlauch-Creme Fraiche super dazu vorstellen.

Und hier gibt’s auch noch ein bisschen Andreas Schaerer in Action.

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