Meine weiße Bohnensuppe

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Reis, Bohnen, Linsen, Polenta – all diese Dinge faszinieren mich: eine Hand voll lange genug eingeweicht und gekocht und vielleicht mit ein paar einfachen Aromen macht gleich vier Leute satt. Das ist, wie die Welt lange gegessen hat und vielerorts bis heute isst. Und ich finde es wichtig, in der Küche Maß zu halten. Also oft etwas ganz Einfaches, dann bleibt das Besondere auch besonders.

Rezept:

Eine ordentliche Hand voll kleine weiße Bohnen waschen und in reichlich Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag im Einweichwasser zusammen mit einer geviertelten Zwiebel, einer getockneten Chilischote und ein paar Knoblauchzehen lauf mittlerer Hitze gar kochen. Beiseite stellen, Kochwasser nicht wegschütten. Dann in einem Topf in reichlich Olivenöl zwei fein geschnittene Zwiebeln und 4 gehackte Knoblauchzehen langsam und ohne Farbe weich dünsten. Eine fein gewürfelte Karotte und zwei fein gewürfelte Stangen Sellerie dazu, dann 3 EL Tomatenmark mitschwitzen. Mit ein paar Kellen Kochwasser ablöschen, 2-3 Sardellenfilets, ein paar Salbeiblätter dazu und salzen und pfeffern. Dann kochen bis die Gemüse weich sind. Dann die Bohnen mit einem Teil des Kochwassers dazu und nochmal mindestens 1/2 Stunde köcheln lassen – eine Stunde schadet auch nicht, nur nicht zu heiß. Am Schluss einen kräftigen Schuss Balsamicoessig dazu und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren schaden ein paar dünne Scheiben gut italienische Salami nicht, oder vielleicht sogar ein bisschen Lardo. Auf jeden Fall aber frisches Olivenöl und Parmesan.

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