Gnocchi Bavarese (Schupfnudeln mit blätterigem Rosenkohl)

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Schupfnudeln, Rosenkohl, Parmesan. Was will man mehr? (naja, vielleicht eine Gänsekeule…)

Rezept:

Für die Schupfnudeln 1 kg mehligkochende Kartoffeln als Pellkartoffeln wirklich weich kochen. Während die Kartoffeln kochen, den Rosenkohl „entblättern“ – mit einem kleinen Messer den Strunkansatz tief ausschneiden und die einzelnen Blätter lösen. Ist eine ziemliche Fummelei, lohnt sich aber. Wem das zu lange dauert, der kann das natürlich auch einfach mit ganzen Rösschen machen. Die Blätter in kochendem Salzwasser blanchieren – ehr ein bisschen weicher, nicht zu bissfest – Rosenkohl ist sonst wirklich schlecht verdaulich und schmeckt auch nicht so gut. Dann die Blätter in kaltem Wasser abschrecken, durch ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.

Wenn fertig, Kartoffeln abgießen und kurz abschrecken, pellen und fein zerstampfen oder pressen. Ordentlich salzen, ein bisschen Muskat dazu. Teig soweit abkühlen lassen, dass er noch warm ist, sich aber anfassen lässt. Zwei ganze Eier untermischen. Jetzt so viel Mehl dazu, dass sich der Teig eben gerade ohne zu sehr zu kleben verarbeiten lässt. Ca. 500 g – je weniger, desto besser. Genaue Menge lässt sich nicht sagen – jede Kartoffel ist anders.

Einen großen Topf Salzwasser aufstellen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ein Stück Teig zu einer ca. 3 cm dicken Rolle rollen und von dieser Stücke abschneiden und zwischen beiden Handflächen zu Schupfnudeln rollen. Die typische, spitz zulaufende Form ergab sich bei mir irgendwie von selbst. Ich meine aber auch, die Dinger müssen keinesfalls alle total gleich aussehen – ist halt handgemacht.

Schupfnudeln dann portionsweise im köchelnden Wasser garen. Wenn sie aufsteigen vielleicht noch 2-3 Minuten, dann sind sie ganz sicher gut durch. In kaltem Wasser abschrecken und nebeneinander auf einem Küchentuch auslegen bis alle fertig sind. Die Schupfnudeln, die man nicht gleich verarbeitet entweder mit ein bisschen Öl benetzt in den Kühlschrank oder einfrieren.

Die Schupfnudeln, die man weiter verarbeitet, in einer großen beschichteten Pfanne in Butter braun braten und die letzten fünf Minuten die Rosenkohlblätter mitschwenken. Nochmal ein bisschen Salz + Pfeffer. Vielleicht auch Petersilie, Schnittlauch oder Majoran. Schupfnudeln mit geriebenem Parmesan oder Bergkäse bestreuen und servieren. Perfekt passt ein grüner Salat. Oder, wie gesagt, auch eine Gänsekeule. 🙂

Schupfnudeln gehen auch sehr gut süß, dann die Salzmenge im Teig reduzieren. In Butter braten, entweder mit ein bisschen Mohn oder Semmelbröseln und Zucker. Dazu Apfel-, Zwetschgen- oder Marillenkompott.

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