Pad Thai

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Ich liebe asiatische Küche. Trotzdem hatte ich bisher wenig Ehrgeiz, die selbst besonders echt zu beherrschen. Es gab einfach Naheliegenderes, wie die deutsche und die italienische Küche. Aber wenn ich irgendwas zu lange mache, langweile ich mich. Und da ich fast nie zweimal das selbe koche, schau ich auch immer, was noch so geht. Bis jetzt hatte ich im „asiatischen“Bereich so meine Standards, entweder Thai Curry oder irgendwie Sojasoße, Ingwer, Knoblauch, Chilli. Ersteres ist gut. Letzteres war nie so richtig rund. Ich finde es auch schade, dass „Asiatisch“ zu so einer Bringdienst-Fastfood-Mischung geworden ist. Dabei ist Thailand nicht Vietnam, nicht Japan und schon gar nicht China und ich will gar nicht wissen, wie viele Regionalküchen es allein im Riesenreich China gibt. Ich will dann hier doch mehr wissen. Und ein paar Rezepte wälzen und komische Zutaten ausprobieren. Wie hier für das Nudelgericht „Pad“. Das hat wunderbar geklappt und macht Lust auf mehr.

Rezept für 2 Personen

4 kleine Lagen Reisnudeln in warmem Wasser ca. 10 min. einweichen. Für die Würzsoße in 200 ml heißem Wasser 5 EL braunen Zucker, 2 El Tamarindenpaste, 5 EL Fischsoße, 1 TL Chillipulver und 1 TL Salz gut verrühren.

In einer sehr heißen Pfanne mit ca. 3 EL Öl die weißen in Scheiben geschnittenen Enden von drei Frühlingszwiebeln und eine Hand voll in Würfel geschnittenen Tofu anbraten. Während des ganzen Bratvorgangs häufig umrühren. Wenn Fleisch (Huhn) und / oder Fisch (Garneelen) dazu, dann jetzt und in kleine Streifen geschnitten. Zwei in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen dazu.

Jetzt die Nudel aus dem Wasser nehmen, mit in die Pfanne geben und mit der Würzsoße übergießen (ein bisschen übrig lassen). Ein paar Minuten pfannenrühren. Dann alles an die Seite schieben, ein Ei in die freie Fläche schlagen, stocken lassen und mit den Nudeln verrühren. Dann eine Hand voll Sojasprossen und das fein gescnittene Grün der drei Frühlingszwiebeln dazu geben. Noch kurz braten.

Auf die Teller geben, mit rohen Sojasprossen, Frühlingszwiebeln, frischem Koriander und gehackten Erdnüssen bestreuen. Mit Limettenspalten (hatte ich gekauft, keine Ahnung, wohin die verschwunden sind), mehr gehackten Erdnüssen und ggf. ein bisschen von der Würzsoße an der Seite servieren.

Endlich: nicht überladen, mir einem ganz klaren, „neuen“ Geschmack, leicht und einfach. Ich glaub, ich koche mehr „asiatisch“ und zwar keinen Mischmasch, sondern mit ein bisschen Verstand.

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