Unglaubliche 5 Minuten-Dorade im Pergamentpapier

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Der BESTE Fisch, den ich je gemacht habe. Und der schnellste. Dorade auf ligurische Art im Pergamentpapier. Schlicht, kinderleicht, mega-saftig und aromatisch

Rezept

Natürlich ist mit den fünf Minuten die Zubereitungszeit und nicht die Garzeit gemeint. Die ist aber noch fett bemessen. Ich meine, mit guten Zutaten KANN das nicht schief gehen. Und man kann das für ein, zwei oder zehn Leute machen, ganz locker vorbereitet und dann bei Bedarf in den Ofen:

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Pro Person eine mittelgroße Kartoffel schälen und in SEHR feine Scheiben schneiden. Diese mit ein bisschen Olivenöl und Salz vermischen. In länglicher Form flach auf ein großes Stück Backpapier geben. Eine mittelgroße Dorade auf beiden Seiten einschneiden und nur salzen, von außen und innen. Auf die Kartoffeln legen. Auf die Dorade ein paar Kirschtomaten oder Tomatenscheiben und ein paar gute Oliven, sowie drei angedrückte Knoblauchzehen in der Schale und etwas Zitronensaft. Obendrauf nochmal ein bisschen Olivenöl und etwas Salz. Backpapier gut dicht zufalten und an beiden Ecken gut fest zu einem Päckchen zubinden.

Päckchen auf ein Backblech geben und auf mittlerer Schiene bei 200 Grad 25 min. (wahrscheinlich perfekt) oder 30 min. (sicher) garen. Am Ende der Garzeit ein Päckchen öffnen, wenn die Kartoffeln gar sind und sich die Rückenflosse locker aus dem Fisch ziehen lässt (Achtung! Spitz, wie alle Gräten an diesem Finsch) ist alles fertig. Am schönsten kommt das, wenn man die Fische im geschlossenen Päckchen auf den Tisch stellt.

Man KANN mehr dazu geben: Kräuter, Kapern, Zwiebelringe…  Aber ich WILL nicht. Manchmal (und immer öfter) frage ich mich nicht, was ich noch dazu tun, sondern, was ich noch weglassen kann. Das klappt aber nur mit guten Zutaten, und das ist das wirklich Schwierige an dem Gericht: frischer, guter, keinesfalls gefrorener Fisch, gutes (und das muss nicht „teureres“ heißen) Olivenöl, tolle, aromatische Oliven (am liebsten die kleinen ligurischen Taggiasca Oliven), reife Tomaten, gute Kartoffeln, frischer Knoblauch, der nicht muffig schmeckt… Man muss es nicht übertreiben, aber so gut, wie es geht, hilft sehr.

Und am Ende: ich meine, es gibt tausend Variationsmöglicheiten, was Zutaten und Gewürze angeht, auch beim Fisch: lieber eine gute Forelle, als eine schlechte Dorade. Auf jeden Fall: Durch die Zubereitung im Papier bleibt der Fisch wirklich wunderbar saftig und aromatisch und das ist ab sofort meine bevorzugte Zubereitung für solche ganzen Portionsfische.

 

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