Tagliatelle cacio e pepe

 

cp2

Eines der pursten (ich sage bewusst nicht „einfachsten“, denn so einfach ist es nicht) und wenn gelungen großartigsten Pastagerichte, die es gibt. Drei Zutaten: Pasta, Parmesan, Pfeffer (ok, und bei mir ein winziges bisschen Butter). Das heißt aber auch im Idealfall: super Parmesan, frisch grob gemahlener Pfeffer, beste Pasta, in diesem Fall selbstgemacht, mit tollem Pastagries und frischen Landeiern. Dann ist es der Himmel.

Rezept:

Für die Pasta, wie gehabt, 300 g Semola di grano duro (oder Supermarkt-Pastamehl) mit drei ganzen Eiern kräftig verkneten. 30 min. in Klarsichtfolie bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Durch die Pastamaschine bis Stufe 2. Nudelbahnen bemehlen, ganz locker aufrollen, mit einem Messer zu Nudeln schneiden, auflockern und beiseite schieben bis alle fertig. In gut gesalzenem Wasser ca. 3-4 min. kochen.

Eine Tasse Kochwasser aufheben. Nudeln tropfnass abgießen, wieder in den Topf und mit zwei Hand voll fein geriebenem Parmesan vermengen, kräftig pfeffern (unbedingt frisch gemahlen, nix anderes geht) und ggf. ein bisschen Pastawasser und ein Stückchen Butter dazu geben, bis sich alles cremig verbindet. Sofort servieren.

Ich habe das in ein Parmesankörbchen gegeben, was nicht nur Optik, sondern durchaus Substanz ist: Damit hat man Parmesan in drei Konsistenzen: naturell (drüber gehobelt), cremig (an der Pasta) und knusprig (Körbchen). Für die Parmesankörbchen ein Hand voll Parmesan kreisrund auf ein Stück Backpapier verteilen und im Ofen bei 160 langsam schmelzen und leicht bräunen lassen. Nicht wirklich braun, sonst wird er bitter, aber auch nicht zu blass, sonst wird er nicht fest. Leicht abkühlen lassen und dann über eine umgedrehte Tasse stülpen und erkalten lassen.

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