Helsinki state of mind

Erst Toskana, dann das Kontrastprogamm Helsinki. Dachte ich. Doch so südlich, locker gelöst, wie dieses Mal, habe ich die Stadt noch nie erlebt. Wow!

Music Finnland hatten zum Arctic Paradise Showcase Trip geladen – drei Tage lang Musik in Helsinki. Es wurden drei perfekte Tage mit tollen Leuten und so kann ich auch ein paar Touri-Tipps preisgeben, für alle, die es mal in die Finnen-Metropole zieht.

Wunderbarer Start im Hotel Indigo direkt am schicken „Boulevardi“, einer sehr hübschen, zentralen Geschäftsstraße im schicken Designbezirk, die auf eine Art auch die beiden Häfen der Stadt verbindet.

Eines der ersten Showcases gab es im brandneu eröffneten G LiveLab Liveclub – Architektur und Ausstattung nur vom Allerfeinsten, inklusive Fazioli Flügel. Ein toller Ort.

Zum absoluten Muss gehört natürlich der Besuch der vorgelagerten kleinen Insel Suomenlinna – Bilderbuch-Finnland und dennoch immer wieder ganz ruhige Plätzchen.

Verirrt hatte ich mich gleich am zweiten Abend in eine nette Karaokebar AnnaK, ein Ort, an dem man wohl schnell Freunde findet. Und aus voller Kehle Bon Jovi mitsingt. Wunderbar. Wenn man es ein bisschen rau und melancholisch mag und ein bisschen Alkohol wegstecken kann.

Ganz toll auch: Das Musiktheater Kapsäkki inklusive schöner Bar. Dort auch zwei der musikalischen Highlights des Trips: Die unfassbar tighte Afrobeat Band „Helsinki-Contonou-Ensemble“ und die Espoo Big Band mit den beiden finnischen Jazzstars Marzi Nyman und Lenni-Kalle Taipalle mit einem mega-rockigen Program. Außerdem hörenswert: der sehr eigenständige Pianist Aki Rissanen und das Fiddle Ensemble Frigg .

Nach dem offiziellen Teil und ein bisschen Zeit mit meiner zweiten finnischen Familie: Wunderbares Frühstück im historischen Cafe Ekkberg, und Lunch mit finnischem Soulfood in der alten Hafenkneipe Salve – an den man gleich einen (Floh)Marktbesuch an der um die Ecke gelegenen alten Markthalle anschließen kann.

Zuletzt sei noch die Finnland Episode meines Helden Anthony Bourdain empfohlen – wie immer zugunsten von Spaß und Unterhaltung massiv überspitzt, aber doch liebevoll und so cool, dass man sich das anschauen sollte:

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