Paella, diesmal echt

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Aaaaaalso. Nachdem ich wirklich sehr glücklich mit der vegetarischen Paella war (hier), wollte ich nun einmal das mehr oder weniger richtig Ding machen. Wobei ich schnell feststellen musste: DIE Paella scheint es nicht zu geben. Meine hier ist nun mit Huhn und Garnelen. Ein MUSS aber: Echter Safran und frische Gemüse- oder Hühnerbrühe. Ich bin total von den Socken, die ist wirklich wunderbar geworden. Ein unglaublich gutes Sommergericht für viele Leute. Mega-herzhafter, würziger, saftiger Reiß, Gemüse, zartes Fleisch, knackige Garnelen. Wer könnte da wiederstehen? (in der kleinen Pfanne mit Spargel nochmal die veggie Variante, die auch im direkten Vergleich SEHR gut mithält.) Ich hab jedenfalls ein neues Lieblingsessen. Read More

Schnelle Pasta mit Thunfisch, Tomaten und Basilikum

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Ein wunderbar einfaches Pastarezept, bei dem wieder mal die ultimative italienische Fisch-Würze Kapern, Sardellen, Knoblauch, Chilli zum Einsatz kommt – mehr Umami geht kaum. Was ich auch wunderbar finde, und ein bisschen für alle Pastazubereitungen gelernt habe: wenn mann noch andere Komponenten klar herausschmecken will, lieber mit Kirschtomaten arbeiten und nicht mit passierten oder welchen in Tomatensaft – denn die decken alles sehr zu. Pasta + Kirschtomaten + Aromaten + eventuell noch etwas = immer toll. Read More

Garnelen Triangoli mit Thai Curry Fond und Lauchzwiebeln

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Ich hab in letzter Zeit viele Filme über kreative Küchenstars gesehen. Früher hab ich immer gedacht, ich will eigentlich nicht kreativ sein, ich will vor allem erstmal die Klassiker meistern, so wie ein Maler für meine Begriffe erstmal ein gescheites Pferd hinkriegen soll, bevor er sich an irgendein Gekleckse wagt. Aber die Vorstellung, sich irgendwann doch mal Gerichte auszudenken, die dann funktionieren, der ist schon toll und heute dachte ich – überleg doch mal. Naja, das hier ist rausgekommen, zwischendurch hatte ich es fast verkackt. Aber am Ende war es so mega-gut, vielleicht das Beste, was ich dieses Jahr gekocht habe. Auf jeden Fall kann sich der / die, für den ich DAS HIER nochmal mache sicher sein, dass da ein großer Platz in meinem Herzen für die Person frei ist.

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Erweckung

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Wird gar nicht zäh und gummiartig – is klar. Gaanz einfach zu machen – vielleicht, wenn man Grieche ist und Spaß dran hat, die Dinger ein paar Stunden auf Steine zu hauen. Schmeckt überhaupt nicht fischig – jaja, Fisch, der nicht nach Fisch schmeckt. Aaalso: ich hab ein paar Mal langweiligen Oktopus gegessen. Selbst gemacht hab ich ihn aus den oben genannten Bedenken und ob seiner bisherigen Langweiligkeit noch nie. Aber irgendwie wollte ich heute was zu tun, dachte, ich hake das Ding mal eben ab. Und dann (sorry): Bämmm! (oder wie schreibt man das?)

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Blubber und quietsch

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In der sehr schönen Netflix Doku „Mind of a chef“ sagte eine renommierte britische Küchenchefin, sie könne ohne so etwas wie „bubble and squeak“ nicht leben. Wenn das so ist, dachte ich… Und bei dem Namen dämmerte auch was. Nach einmal Probieren muss ich sagen: Ich kann die Frau verstehen. Ist sicher nochmal was anderes, wenn man das seit Kindheit kennt. Aber definitiv ist das: ein deftiges, extrem preiswertes, wunderbares vegetarisches Gericht ohne jeden Anflug von Krankenhaus-, Reformhaus- und Tofu-Ersatz Geschmack. Und einen deutschen Namen hab ich auch schon: Kartoffelschmarrn.

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Trota all’acqua pazza

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Forelle in verrücktem Wasser. 😉 Also ohne Quatsch, bei mir klappt ja weiß Gott nicht alles. Und fast nix perfekt. Dann gibt es manchmal diese Glücksfälle, bei denen ein Gericht, das man wirklich gut KANN, endlich perfekt klappt. Und dann gibt es sowas wie das hier: zum ersten Mal gemacht, fünf Zutaten, fühlt sich kaum an, als hätte man ÜBBERHAUPT gekocht. Und dann ist es so rund und wahnsinnig gut, dass es einen vom Hocker haut. Der beste Fisch seit langem, mega-leicht, geschmackvoll und total saftig. Und ich meine, das kriegt JEDER hin. M A C H E N!

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