John Mayer Trio „TRY!“

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Knackigster, cooler, unsentimentaler Bluesrock. Und eine Band zum Dahinschmelzen.

Was soll ich sagen: John Mayer ist ein cooler Typ, sieht blendend aus, spielt hervorragend Gitarre, hat eine Stimme, bei der die Mädels reihenweise ausflippen (und die Jungs auch). Heute ein bisschen weicher und folkiger – auch nichts Schlimmes daran. Aber für mich die beste Phase war die des John Mayer Trios mit Drummer Steve Jordan und Bassist Pino Palladino. Letztere Beiden sind gefragteste Studio- und Stadion-Cracks und spielten und spielen mit Allem und Jedem. Steve Jorden steht sicher in meiner Drummer Top-3: Unwiderstehlicher, tiefschwartzer Groove mit viel Soul, Rock und Funk und ganz viel Roots. Mega-Sound, absolut wiedererkennbar. Und gleichzeitig kein virtuoser Zirkus-Drummer, sondern solid as a rock, ein Groove-Monster. Die Liveplatte „Try“ ist dann auch für mich das Ideal dieser ganzen Musikrichtung, schnörkellos, auf die Zwölf, nur im Trio, dynamisch, groovy, Gänsehaut-erzeugend. Musik mit tiefen Wurzeln, aber auch in volle Blüte, klar, seelenvoll, alterslos, zeitlos.

THIS is how you play the blues. *KREISCH*

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