Gennaro

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Hier geht’s auch ein bisschen um dieses Gericht, aber vor allem um den Ideengeber: Gennaro Contaldo.

Ich rede (schreibe) erstmal ein bisschen um den heißen Brei herum. Ich mag Jamie Oliver. Ich glaub aber, es gibt sowas wie die Koch-Polizei, den Inner Circle einer (Möchtegern) Hardcore-Genuss-Fraktion. Und die finden den alle Scheiße, was sich aus der Szene heraus gelegentlich zum Mainstream entwickelt. Sowas ist typisch für Szenen, aus denen plötzlich aus lauter Spezialisten irgendwer besonders populär wird. Die Szene verstößt diese Leute schnell, aus Angst, selbst nicht mehr besonders zu sein. Mir egal. Ich steh auf Jamie, ich hab viel gelernt und der Mann hat wirklich etwas bewegt.

Jamie’s rechte „Italien“-Hand und sein Mentor ist der Legende nach Genarro Contaldo. Mir ist es ehrlich gesagt vollkommen Wurscht, ob der Mann so ist, wie er ist (was ich glaube) oder ein raffinierter Schauspieler. Ich habe viel über italienische Küche gelernt, ich meine, der Mann ist und kocht authentisch. Und ich finde seine Begeisterung für die einfache, wirkungsvolle Küche ansteckend.

Das hier ist ein asbolut typisches Genarro Rezept. Drei Aromen, fünf Zutaten. Gleich kommt der Macher zu Wort. Was ich anders gemacht habe: Im Rezept bleiben die ganzen Rosmarinzweige und Knoblauchschalen nach dem Garen drin. Ich fische die lieber raus, denn beides mag ich nicht mitessen. Und gebe lieber noch ein bisschen frische Kräuter (hier: Oregano – Basilikum, Petersilie, Ruccola würden auch gehen) oben drauf. Ansonsten ist das ein lächerlich einfaches Gericht, das einfach süchtig macht.

 

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