This war of mine

 

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Ich wollte hier immer mal über erwachsene Spiele schreiben. Ich glaube, erwachsener und intensiver geht es kaum….

Lange hat mich kein Spiel mehr so berührt, zum Nachdenken gebracht, frustriert, traurig gemacht und zu gleich bei Erfolgserlebnissen mit so grimmiger Freude gefüllt, wie „This war of mine – the little ones.“. Das Spiel ist ein Kriegsspiel der ganz anderen Sorte. Während man in Call of Duty & Co waffenstarrend durch die Schlachtfelder marschiert, zeigt TWOM den Krieg aus der Perspektive der Zivilbevölkerung. Wir steueren eine Gruppe von maximal vier Personen plus Kindern, die sich in einer zugigen Ruine verschanzt hat. Tagsüber bauen wir das Quartier aus, versuchen, die Bedürfnisse der Gruppe nach Nahrung, Komfort, Sozialem, Schlaf und Gesundheit zu befriedigen. Nachts teilen wir uns auf: Ein Gruppenmitglied geht auf gefährliche, aber notwendige Plüderungsmissionen, der Rest steht Wache oder erholt sich.

Neben vielen moralischen Entscheidungen sind es vor allem die Biografien und das, was man zusammen erlebt, das einem die Gruppenmitglieder so sehr ans Herz wachsen lässt. Das Fiese: Wenn ein Mitglied stirbt, ist das entgültig. Kein Spielstand laden, nix. Ein großer Teil der Faszination im Spiel liegt im Willen des Spielers, es besser zu machen, zu lernen und immer wieder neu zu beginnen.

Ein Spiel, über das ich noch lange nachdenken, das ich noch oft neu starten werde.

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