Thai-Papaya Salat mit Sepia

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Trotz meines großen Interesses an der Thai Küche habe ich diesen absoluten Klassiker erst letzte Woche zum ersten Mal probiert und war wirklich von den Socken. Knackige Streifen von grüner Papaya, Karotte, grüne Bohnen und (überraschend) Kirschtomaten, geröstete Erdnüsse und frische Chilli und vor allem: Ein unglaublich kraftvolles Dressing, zugleich intensiv süß, sauer, fruchtig, würzig und scharf. Eine echte Geschmacksexplosion und zugleich sowas von leicht. Wer den Salat noch nicht kennt, dem empfehle ich, ihn erstmal im Restaurant zu probieren, einfach, um ein Gefühl für die Würzung zu kriegen, denn die ist der Schlüssel. Und dann, das verspreche ich, wird man ihn oft selber machen wollen. Der Salat passt super in einer größeren Portion als Lunch oder leichtes Abendessen. Wenn man Gäste hat, würde ich ihn in einem kleinen Menü, vielleicht mit einem Thai Curry und / oder Pad Thai und einem fruchtigen Dessert (z.B. meiner gelben Grütze) servieren.

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Tagliatelle mit Waldpilzen

Es gibt Dinge, die kann man für Geld nicht kaufen. Wie so simple, wie luxuriöse Tagliatelle mit frischen Pilzen, die vor einer Stunde noch im Wald standen. Mehr braucht es nicht und mehr geht auch nicht. Und jetzt ist die richtige Zeit. Und da es kein „Rezept“ braucht, nur kurz: Pilze putzen, fein gewürfelte Zwiebel in einer großen Pfanne mit reichlich Butter anschwitzen, Pilze dazu, Salz und Pfeffer, ein Weilchen braten. Sahne dazu, eventuell Petersilie oder Frühlingslauch, noch ein bisschen köcheln, abschmecken. Tagliatelle unter die Pilze mischen, Parmesan und nochmal frischer Pfeffer dazu und gleich verzehren.

Old school: Süßes Dill-Sauerrahm-Dressing

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Für mich gibt es zwei ganz starke Aromaten, die den Menschen hierzulande bestens bekannt sind, aber dennoch in der modernen Küche kaum eine Rolle spielen: Dill und Meerrettich. Ich glaube, es liegt daran, dass sie in den beiden angesagten Küchen-Richtungen, nämlich der mediterranen und der asiatischen, kaum eine Rolle spielen. Sie sind unser eigenes, nordisches Ding. Ich finde das schade. Der Dill hat für mich mindestens genau so viel freches, frisches, widerborstiges, selbstbewusstes Aroma, wie der Koriander, wenn nicht mehr. Und der Meerrettich! Ich finde, er lässt mit seiner Power, seinen die Nase kitzelnden ätherischen Ölen und seiner fruchtigen Schärfe sogar den omnipräsenten Ingwer alt aussehen. Hier gibt’s ein wunderbar altmodisches Salatdressing mit massig Dill, das mich sofort in meine Kindheit zurück versetzt. Meerrettich hat es keinen, aber passen würde er sicher!

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