School of Wok

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Ich habe ja lange gedacht, ein Wok ist einfach irgendeine Pfanne mit hohem, geschwungenem Rand. Bis ich meinen ersten echten Wok gekauft habe. Anders als bei vielen anderen Töpfen und Pfannen, sind beim Wok die günstigsten oft die besten. Das heisst für mich: Carbonstahl, eigentlich wirklich nur aus dem Asialaden und für 20 bis 40 Euro. So einen Wok richtig zu benutzen ist, das weiss ich jetzt, wirklich eine komplett andere Sache, als mit irgendeiner Pfanne. Und eine echte Umgewöhnung, von der Pflege bis zum eigentlichen Kochen. Belohnt wird man mit einer Menge Spaß, viel Vitaminen bei wenig Fett und diesem typischen hitzigen, leicht rauchigen Geschmack, der viele Küchen Asiens ausmacht und den man eben nur in einem echten Wok hinbekommt. Hier gibt’s ein paar Grundgedanken zum Thema und außerdem das Rezept zu diesen grandiosen, pfannengerührten chinesischen Nudeln.

Spaghetti mit Brennesselpesto

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Ich mag ja echt keinen Bärlauch. Das ist keine Küchen-Snob-Attitüde, aus der Haltung heraus, dass etwas, was alle mögen, nicht gut sein kann. Ich finde einfach diesen metallisch-zwiebeligen Nachgeschmack wirklich ungut. Aber wie alle anderen will ich auch, jetzt, wo in der Natur wieder was wächst, davon etwas mit nach Hause schleppen. Deshalb habe ich jetzt mal drei große Hände voll junger Brennesseln gepflückt. Hatte ich vorher noch nie in der eigenen Küche, aber ich erinnere mich an Brennessel-Pfannkuchen von Papa und Nudelsuppe mit Brennesseln von Oma. Hier mein erster Anlauf an ein Brennessel-Pesto. Und: Wirklich nicht schlecht. Ich könnte gar nicht so genau sagen, wie es schmeckt. Irgendwie würzig, dunkelgrün. Kann man absolut machen…

Phänomenale ganze Sellerieknolle aus dem Ofen

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Das hier ist tatsächlich eines der größten kulinarischen aha-Erlebnisse seit langem: Eine ganze Sellerieknolle, mit Schale für zwei Stunden im Ofen gegart. Und hier, für den Anfang, ganz pur, nur mit Olivenöl und ein bisschen geräuchertem Salz. Wirklich unglaublich: Die Schale, die man auf jeden Fall mitessen kann, rauchig, salzig, fast ein bisschen wie Schinken. Und innen tief würzig, cremig, süßlich, nussig. Wer grundsätzlich was mit Sellerie anfangen kann und, wie ich, auf Gemüsegerichte mit Power steht: Machen!!